Dort­mun­der Kin­der-Ge­schich­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - FERNSEHEN AM SAMSTAG - „Hier und Heu­te“, WDR, Sa., 18.20 Uhr

Ein gu­tes Le­ben und ei­ne viel­ver­spre­chen­de Zu­kunft sind für die meis­ten Kin­der aus der Dort­mun­der Nordstadt weit ent­fernt. So groß ist die Ar­mut, die di­rekt hin­ter dem Bahn­hof be­ginnt. Seit vie­len Jahr­zehn­ten le­ben hier Fa­mi­li­en, die sich aus ver­schie­de­nen Län­dern auf­ge­macht ha­ben, um aus­ge­rech­net in der Dort­mun­der Nordstadt ein bes­se­res Le­ben zu fin­den, vor al­lem für ih­re Kin­der.

Die Nordstadt ist ein har­ter aber auch wi­der­sprüch­li­cher Ort, der über­ra­schen­de Über­gän­ge in ein nor­ma­les Le­ben be­reit­hält. Es gibt Kin­der, die trotz der Ar­mut neu­gie­rig sind auf das Le­ben, die Le­sen ler­nen, Fuß­ball spie­len und sich das ers­te Mal ver­lie­ben.

Sie­ben Do­ku­men­tar­fil­mer er­zäh­len die Ge­schich­ten der Nord­stadt­kin­der. In der ers­ten 30-mi­nü­ti­gen Fol­ge geht es um Ste­fan: Der Zehn­jäh­ri­ge lebt mit sei­ner Mut­ter und vier Ge­schwis­tern in ei­ner Ein­zim­mer­woh­nung. Sie sind Ro­ma aus Ru­mä­ni­en. Ste­fan muss sich täg­lich gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen stel­len: Die En­ge der Woh­nung, der stän­di­ge Geld­man­gel, das Ge­fühl, als äl­tes­ter Sohn den Va­ter er­set­zen zu müs­sen, der seit drei Jah­ren im Ge­fäng­nis sitzt. Und nicht zu­letzt die An­stren­gung, die deut­sche Spra­che zu er­ler­nen. Ein in­ti­mer Ein­blick in den All­tag der Fa­mi­lie. Die wei­te­ren Fol­gen zeigt der WDR ab Mon­tag täg­lich um 18.05 Uhr, die letz­ten bei­den am kom­men­den Sams­tag um 18.20 Uhr.

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