Sprach­un­ter­richt und Ur­laubs­spaß

Sei­ne Sprach­kennt­nis­se ver­bes­sern und gleich­zei­tig die Welt ent­de­cken – das geht wun­der­bar auf ei­ner Schü­ler­sprach­rei­se. Zehn Tipps, da­mit die Bil­dungs­fe­ri­en auch wirk­lich ein Er­folg wer­den.

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE -

(rps) Ur­laubs­spaß und Sprach­un­ter­richt in klei­nen Grup­pen, Le­ben in ei­ner Gast­fa­mi­lie oder auf ei­nem Cam­pus – im­mer mehr Ju­gend­li­che set­zen in ih­ren Schul­fe­ri­en auf Bil­dung mit Frei­zeit- und Er­leb­nis­cha­rak­ter. Schü­ler­sprach­rei­sen bie­ten ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit, die ei­ge­nen Sprach­kennt­nis­se zu ver­bes­sern und gleich­zei­tig be­hü­tet die Welt zu ent­de­cken. Doch auf was soll­ten El­tern bei der Bu­chung ach­ten? Wolf­gang Bauer, Lei­ter der Ab­tei­lung Sprach­rei­sen bei den Carl Duis­berg Cen­tren, hat zehn Tipps für ei­ne ge­lun­ge­ne Schü­ler­sprach­rei­se: Nicht auf den letz­ten Drü­cker bu­chen Schnäpp­chen und Last-Mi­nu­te-An­ge­bo­te loh­nen nicht. Oft sind Plät­ze für deut­sche Teil­neh­mer in in­ter­na­tio­na­len Camps schnell aus­ge­schöpft und zum Som­mer hin wer­den die Flü­ge im­mer teu­rer. Um­fas­sen­de Be­ra­tung vor Kurs­be­ginn Der Ver­an­stal­ter soll­te die Schu­le vor Ort ken­nen und schon bei der Bu­chung um­fas­send Aus­kunft dar­über ge­ben. Man­che Schu­len eig­nen sich auf­grund ih­rer fa­mi­liä­ren Struk­tur und in­di­vi­du­el­len Be­treu­ung eher für jün­ge­re Teil­neh­mer, wäh­rend an­de­re be­son­ders äl­te­re Ju­gend­li­che an­spre­chen. Na­tio­na­li­tä­ten­mix be­ach­ten Gu­te Schu­len ha­ben vie­le ver­schie­de­ne Na­tio­na­li­tä­ten im Sprach­kurs und be­gren­zen die Teil­neh­mer­zahl aus ein­zel­nen Län­dern je­weils auf et­wa 20 Pro­zent. Das sind gu­te Vor­aus­set­zun­gen für Sprach­pra­xis, neue Freund­schaf­ten über Län­der­gren­zen und vie­le in­ter­kul­tu­rel­le Er­fah­run­gen. Auf ei­ne ga­ran­tier­te Durch­füh­rung ach­ten Wich­tig ist, dar­auf zu ach­ten, dass der Ver­an­s­tal- ter ei­ne Durch­füh­rung des Pro­gramms ga­ran­tiert und die­se nicht von ei­ner Min­des­teil­neh­mer­zahl ab­hän­gig macht. Mut bei der Wahl des Kur­sor­tes Die meis­ten Schü­ler­sprach­rei­sen ge­hen nach En­g­land und dort nicht nur an die eng­li­sche Süd­küs­te. Auch im Nor­den war­ten vie­le sehr schö­ne und für Ju­gend­li­che gut ge­eig­ne­te Re­gio­nen auf die jun­gen Gäs­te. Wo das Meer nicht vor der Tür ist, lockt viel­leicht ein Ba­de­see. In un­be­kann­te­ren Or­ten gibt es we­ni­ger Sprach­schu­len. Hier freu­en sich die Gast­fa­mi­li­en ganz be­son­ders auf die Ju­gend­li­chen. Gast­fa­mi­li­en- oder Re­si­denz­pro­gramm? Das Le­ben bei ei­ner Gast­fa­mi­lie hat vie­le Vor­tei­le, bringt aber auch ein paar Ver­pflich­tun­gen mit sich. Das Le­ben in ei­ner „Mul­ti-Kul­tiGe­mein­schaft“auf dem Cam­pus ei­nes In­ter­nats oder Col­le­ges, auch „Re­si­denz“ge­nannt, ver­läuft an­ders. Am bes­ten den Ver­an­stal­ter nach den Be­son­der­hei­ten der an­ge­bo­te­nen Camps fra­gen, um prü­fen zu kön­nen, was für das Kind in Fra­ge kommt. Zim­mer­part­ner Ob in der Gast­fa­mi­lie oder im Col­le­ge: In der Re­gel tei­len sich zwei Sprach­schü­ler un­ter­schied­li­cher Na­tio­na­li­tät ein Zim­mer. Für jün­ge­re Kin­der kann das Woh­nen mit ei­nem wei­te­ren deut­schen Gast die Ein­ge­wöh­nung er- leich­tern. Es re­du­ziert aber die Mög­lich­kei­ten, vor Ort in der Lan­des­spra­che zu spre­chen. Bes­ser ist es, Freun­de wer­den in be­nach­bar­ten Gast­fa­mi­li­en oder auf dem Cam­pus in be­nach­bar­ten Zim­mern plat­ziert. Ein An­sprech­part­ner für al­le Fäl­le Vor Ort soll­ten rund um die Uhr Be­treu­er zur Sei­te ste­hen. Hil­fe­stel­lung bei Pro­ble­men und ver­läss­li­che An- sprech­part­ner so­wie No­t­ruf­num­mern soll­ten vor Rei­se­be­ginn aus­ge­hän­digt und ab­ge­klärt sein. Was wird wäh­rend der Rei­se an­ge­bo­ten? Dar­auf ach­ten, wel­che Ak­ti­vi­tä­ten und Frei­zeit­pro­gram­me nach dem Un­ter­richt an­ge­bo­ten wer­den und ob die­se im Preis ent­hal­ten sind. Gibt es im Ba­sis­pro­gramm zu viel „Frei­zeit“, dro­hen Leer­lauf und Lan­ge­wei­le. Qua­li­täts­ver­spre­chen Der Fach­ver­band der deut­schen Sprach­rei­se-Ver­an­stal­ter (FDSV) bie­tet die Mög­lich­keit, mit sei­nem Sprach­rei­se-Fin­der ei­nen pas­sen­den und qua­li­täts­ge­prüf­ten Sprach­kurs zu fin­den. Die Mit­glie­der die­ses Ver­bands un­ter­lie­gen ho­hen Qua­li­täts­richt­li­ni­en. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen so­wie fach­li­che Be­ra­tung gibt es bei den Carl Duis­berg Cen­tren, Te­le­fon 0221 16 26-289 und im In­ter­net un­ter www.carl-duis­berg­sprach­rei­sen.de/schu­eler

FOTOS (2): CARL DUIS­BERG CEN­TREN

Im­mer mehr Ju­gend­li­che set­zen in ih­ren Schul­fe­ri­en auf Bil­dung mit Frei­zeit- und Er­leb­nis­cha­rak­ter.

Die meis­ten Schü­ler­sprach­rei­sen ge­hen nach En­g­land.

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