NRW-Kom­mu­nen for­dern Mehr­ar­beit im Flücht­lings­amt

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

DÜSSELDORF (tor) Schar­fe Kri­tik am Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF) kommt auch aus NRW. SPD-Frak­ti­ons­vi­ze Hans-Wil­li Körf­ges sprach von ei­nem „Or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­sa­gen“, für das auch Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU) ver­ant­wort­lich sei. Die Last trü­gen die Kom­mu­nen. NRWFrak­ti­ons­vi­ze An­dré Ku­per sieht bei der Erst­auf­nah­me ein „Or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­sa­gen der Be­hör­den, nicht nur beim BAMF“. Al­lein in NRW war­te­ten Zehn­tau­sen­de Flücht­lin­ge auf ih­re Ers­ter­fas­sung. Die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Sonn­tags­zei­tung“be­rich­te­te, beim BAMF lä­gen 330.000 un­be­ar­bei­te­te Asyl­an­trä­ge; 400.000 re­gis­trier­te Flücht­lin­ge hät­ten noch kei­nen An­trag ge­stellt. Bernd Jür­gen Schnei­der, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Städ­te- und Ge­mein­de­bunds in NRW, ver­lang­te Mehr­ar­bei­ten beim BAMF: „In Not­si­tua­tio­nen wie die­sen müs­sen auch Be­am­te mal zu Über­stun­den ver­pflich­tet wer­den kön­nen und ran­klot­zen.“Leit­ar­ti­kel Po­li­tik

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