Pa­nitz geht bei den Bo­rus­sen vor­an

Beim 24:21-Sieg der Ober­li­ga-Hand­bal­ler sticht der mit acht Tref­fern bes­te Tor­schüt­ze aus ei­nem ins­ge­samt gu­ten Team her­aus. Tor­wart Micha­el Biskup hält stark und fei­ert so­mit ein ge­lun­ge­nes Come­back nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON WILTRUD WOLTERS

HAND­BALL-OBER­LI­GA Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach lässt nicht lo­cker. Die Hand­bal­ler wol­len die Hin­run­de un­be­dingt mit po­si­ti­ven Er­geb­nis­sen ab­schlie­ßen, um nach den Tief­schlä­gen mit vier Nie­der­la­gen in Fol­ge wie­der um die bes­ten Plät­ze in der Ober­li­ga mit­spie­len zu kön­nen. Ein wich­ti­ger Schritt ge­lang den Bo­rus­sen am Sams­tag mit dem 24:21 ge­gen die SG OSC Wöl­fe Rhein­hau­sen. Die Bo­rus­sen ver­bes­ser­ten ihr Punk­te­kon­to da­mit auf 13:9 Punk­te. Sie schnup­pern wie­der an den Spit­zen­plät­zen.

„Da­ni­el hat ei­nen Lauf. Er geht steil vor­an bringt die Mann­schaft als Mo­ti

va­tor nach vor­ne“

Tobias Elis über Da­ni­el Pa­nitz

„Der Sieg war das Wich­tigs­te. Wenn wir das nächs­te Spiel noch ge­win­nen, ha­ben wir die Hin­run­de nach un­se­ren Ver­let­zun­gen ei­gent­lich noch ganz gut ab­ge­schlos­sen. Dann grei­fen wir in der Rück­run­de noch ein­mal an“, sag­te Trai­ner Tobias Elis.

Ge­gen die Wöl­fe kon­trol­lier­ten die Bo­rus­sen das Spiel im Grun­de von der ers­ten Mi­nu­te an. Da bei­de Ab­wehr­rei­hen der Par­tie ih­ren Stem­pel auf­drück­ten, lie­ßen die ers­ten To­re lan­ge auf sich war­ten. Bo­rus­sia ging nach fünf Mi­nu­ten 1:0 in Füh­rung. Nach acht Mi­nu­ten führ­ten die Gast­ge­ber mit 2:1. Zur Pau­se la­gen sie 12:9 vor­ne. Ih­ren Vor­sprung be­haup­te­ten die Haus­her­ren auch über die ge­sam­te zwei­te Halb­zeit.

Mit ih­rer Va­ria­ti­on aus ei­ner of­fen­si­ven 3:2:1-Ab­wehr und ei­ner et­was tie­fer­ste­hen­den 5:1-Ab­wehr mach­ten die Rhein­hau­se­ner den Bo­rus­sen im An­griff das To­re­wer­fen schwer. Die Gast­ge­ber schaff­ten es aber im­mer wie­der mit schnel­lem Passspiel, um den vor­ge­zo­ge­nen Ab­wehr­spie­ler her­um­zu­kom­men und Lü­cken in die Ab­wehr zu rei­ßen. Den­noch war das nicht im­mer von Er­folg ge­krönt, weil Rhein­hau­sens Tor­hü­ter et­li­che Chan­cen ver­ei­tel­te. „Der war stark“, sag­te Elis.

Da es sei­nem Team aber auf der an­de­ren Sei­te eben­falls ge­lang, über­ra­gend in der Ab­wehr zu spie­len, wur­de es dem Coach an­ge­sichts der ver­ge­be­nen Mög­lich­kei­ten nicht Angst und Ban­ge. „Ich war mir si­cher an der Sei­ten­li­nie, dass sich die De­ckung die Bäl­le wie­der­holt. Da hat je­der für je­den ge­kämpft“, sag­te der Trai­ner. Er ließ sein Team in ei­nem 6:0-Ab­wehr spie­len, wo­bei die Hal­ben häu­fig wei­ter vor­ge­zo­gen agier­ten, um die Spiel­zü­ge des Geg­ners über die Mit­te ab­fan­gen zu kön­nen und die geg­ne­ri­schen Spie­ler an der Frei­wurf­li­nie ak­tiv zu be­ar­bei­ten. Das hat­te aber auch sei­nen Preis, weil die Bo­rus­sen sich ins­ge­samt acht Zeit­stra­fen ein­han­del­ten. „Rhein­hau­sen ist ei­ne star­ke Mann­schaft. Vor dem Hin­ter­grund, dass wir 16 Mi­nu­ten in Un­ter­zahl ge­spielt ha­ben, sind 21 Ge­gen­to­re ab­so­lut in Ord­nung“, er­klär­te Elis spä­ter.

Nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se fei­er­te Micha­el Biskup im Tor mit vie­len Pa­ra­den ei­nen ge­lun­ge­nen Ein­stand. „Das war ei­ne schö­ne Leis­tung. Er hat mein Ver­trau­en, und er muss jetzt zu­rück ins Spiel fin­den. Das Bes­te war, dass er nach dem Spiel kei­ne Knie­be­schwer­den hat­te“, sag­te Elis. Aus der ins­ge­samt gu­ten Mann­schafts­leis­tung, in der je­der sei­nen Part er­füll­te, stach Da­ni­el Pa­nitz her­aus. Er er­ziel­te acht To­re. „Da­ni­el hat ei­nen Lauf. Er geht steil vor­an und bringt die Mann­schaft als Mo­ti­va­tor nach vor­ne“, lob­te Elis.

FOTO: THEO TITZ

Auf dem Weg zum Tor: Da­ni­el Pa­nitz trifft beim Sieg der Bo­rus­sen ge­gen die Wöl­fe Rhein­hau­sen acht­mal. Für sei­nen Auf­tritt gibt es ein Son­der­lob von Trai­ner Tobias Elis.

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