Von der Forst hält ei­nen Punkt fest

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRULKE

HO­CKEY Kay von der Forst war ein letz­tes Mal zur Stel­le. Die Schluss­si­re­ne im Zweit­li­ga­spiel war be­reits er­tönt, als der Düs­sel­dor­fer SC noch ei­ne Straf­ecke aus­füh­ren durf­te. Doch der Tor­wart des Glad­ba­cher HTC wehr­te auch die­sen Ball mit dem Hand­schuh ab und krön­te sei­ne gu­te Leis­tung mit der fi­na­len Pa­ra­de, die Glad­bach beim 7:7 (4:4) in Düsseldorf ei­nen Punkt si­cher­te. „Kay hat ei­ne ganz star­ke Par­tie ab­ge­lie­fert und uns mehr­mals vor Schlim­me­rem be­wahrt“, lob­te Phil­ipp Hey­manns. Der Ge­samt­auf­tritt sei­nes Teams hat­te dem GHTCTrai­ner bei des­sen Ex-Klub in­des we­ni­ger ge­fal­len.

„Mit dem Er­geb­nis kön­nen wir zu­frie­den sein, aber nicht mit der Art, wie wir Ho­ckey ge­spielt ha­ben“, sag­te Hey­manns. Glad­bach tat sich schwer mit dem ag­gres­si­ven Spiel des Gast­ge­bers und wur­de in die De­fen­si­ve ge­drängt. Trotz­dem ging der GHTC nach zwei Kon­tern durch Paul Tenck­hoff und Till­mann Pohl 2:0 in Füh­rung. Der DSC ant­wor­te­te aber schnell, schaff­te das 2:2 und nach Tenck­hoffs er­neu­tem Füh­rungs­tor dank zwei­er Straf­ecken gar das 4:3. Es soll­te je­doch die ein­zi­ge Füh­rung der Düs­sel­dor­fer im ge­sam­ten Spiel blei­ben.

Denn nach Da­vid Fran­cos 4:4 schos­sen Pohl, Niklas Braun und Tho­mas Sonn­tag noch drei­mal den Gast in Front – doch stets kas­sier­te der GHTC den Aus­gleich. „Es ist uns nicht ge­lun­gen, mal über ei­nen län­ge­ren Zei­t­raum vor­ne zu blei­ben. Un­se­re To­re re­sul­tier­ten größ­ten­teils aus Ein­zel­ak­tio­nen, das zeigt, dass wir Qua­li­tät in der Mann­schaft ha­ben. Doch wir ha­ben ein­fach nicht kon­stant gut zu­sam­men­ge­spielt“, sag­te Hey­manns, der sich dank von der Forst zu­min­dest über ei­nen Punkt freu­en konn­te.

Ei­ne star­ke Tor­wart­leis­tung zeig­te auch Yvon­ne Rüt­ten bei den GHTCDa­men, die ihr Re­gio­nal­li­ga-Heim- spiel ge­gen den HC Es­sen 5:3 (1:0) ge­wan­nen. „Die ge­sam­te Mann­schaft hat 53 Mi­nu­ten lang sehr kon­zen­triert ge­spielt“, sag­te Trai­ner Achim Krauß. Zu die­sem Zeit­punkt führte der GHTC durch Chris­ti­ne Fin­ger­huth (2), Ma­rie Schmid so­wie Lena und An­na Fro­ne­berg 5:0. Im Ge­fühl des si­che­ren Sie­ges wur­de Glad­bach aber nach­läs­sig in der De­fen­si­ve, wo­durch Es­sen in der End­pha­se noch zu drei To­ren kam.

Den Her­ren des Rhe­ydter SV ge­lang der­weil ei­ne gro­ße Über­ra­schung. Das Schluss­licht der Re­gio­nal­li­ga be­sieg­te den bis­lang ver­lust­punk­frei­en Bon­ner THV 5:4 (2:2). „Die Mann­schaft hat ei­ne su­per Leis­tung ge­zeigt und bis zur letz­ten Se­kun­de klas­se ver­tei­digt. Al­le wa­ren voll da“, lob­te Trai­ner Bel­al Ena­ba. Die To­re zu die­sem Er­folg, mit dem Rhe­ydt ein wich­ti­ges Le­bens­zei­chen an die Kon­kur­renz im Ab­stiegs­kampf sen­det, er­ziel­ten Kai Schmitz, Se­bas­ti­an Cy­mo­rek (je 2) und Chris­to­pher Schoenen.

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