Geis­ten­beck ver­schafft sich Luft

Nach dem drit­ten Sieg in Se­rie wächst der Ab­stand zum Letz­ten wei­ter.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON WILTRUD WOLTERS

HAND­BALL-LAN­DES­LI­GA Der TV Geis­ten­beck legt ei­ne klei­ne Se­rie hin. Mit dem 35:34-Sieg ge­gen Schluss­licht TV Jahn Hies­feld fei­er­ten die Hand­bal­ler ih­ren drit­ten Sieg in Fol­ge. Noch wich­ti­ger al­ler­dings: Die Mann­schaft ver­grö­ßer­te ih­ren Vor­sprung auf den Ta­bel­len­letz­ten auf fünf Punk­te. „Es war ein hef­ti­ges Stück Ar­beit“, mein­te Trai­ner Tho­mas La­ßeur.

Lan­ge Zeit sah es näm­lich da­nach aus, als ob die Gäs­te ei­nen Sieg aus Geis­ten­beck ent­führ­ten könn­ten. Der TVG wur­de zu Be­ginn kalt er­wischt und lief ei­nem 3:7-Rück­stand hin­ter­her. Beim 22:22 ge­lang erst­mals der Aus­gleich. Mit dem 29:28 er­ziel­ten die Geís­ten­be­cker ih­re ers­te Füh­rung. Da­nach setz­ten sie sich vor­ent­schei­dend auf 33:30 ab. „Wir ha­ben ab der 52. Mi­nu­te viel rich­tig ge­macht“, mein­te La­ßeur. In die­sen Mi­nu­ten ge­lang es dem Team, die Kon­zep­tio­nen durch­zu­spie­len und er­folg­reich ab­zu­schlie­ßen. Vor al­lem das Drei­eck mit Ti­mo Hüp­per­ling (13), Se­bas­ti­an Rei­ling (8) und Kreis­läu­fer Ti­mo Bautz (7) har­mo­nier­te präch­tig. Die wei­te­ren To­re steu­er­ten Heynen (3), Her­manns (2), Schüt­te (2) und Brem­ges bei.

Der TV Kor­schen­broich II und die TS Lür­rip gin­gen hin­ge­gen leer aus. Der TVK ver­lor beim TSV Kal­den­kir­chen nach ei­nem rich­tig gu­ten Spiel, so Trai­ner Ron­ny Ro­gaw­s­ka, 27:28. In der spiel­ent­schei­den­den Pha­se ver­ga­ben die Kor­schen­broi­cher beim 19:15 sechs hoch­ka­rä­ti­ge Mög­lich­kei­ten. „Da­mit ist das Spiel ge­kippt, und der TSV hat Rü­cken­wind be­kom­men. Am En­de sind wir hin­ter­her­ge­lau­fen“, sag­te der TVKTrai­ner. Aus dem Rück­raum er­ziel­ten Tim Wip­per­fürth und Tobias Hop­pe (je 5) die meis­ten To­re.

Lür­rip muss­te sich bei Ta­bel­len­füh­rer MTV Dinslaken 18:32 (8:14) ge­schla­gen ge­ben. „Wir ha­ben es ver­sucht, aber Dinslaken hat un­se­re Träu­me schnell zer­stört“, sag­te Trai­ner Goran So­pov. Die Gast­ge­ber drück­ten dem Spiel schon in der ers­ten Hälf­te ih­ren Stem­pel auf und sorg­ten mit den to­re bis zum 14:8 zur Pau­se für kla­re Ver­hält­nis­se. Wie schon in der Vor­wo­che wa­ren die Lür­ri­per durch Ver­let­zun­gen und Krank­hei­ten per­so­nell arg be­las­tet. „Jam­mern bringt nichts. Dinslaken war in un­se­rer Si­tua­ti­on eben der fal­sche Geg­ner“, mein­te So­pov.

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