Mo­no­po­ly in Düsseldorf

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS - VON HORST THO­REN

Wer spa­ren will, muss mo­bil sein. Das gilt auch beim Haus­kauf. Im­mo­bi­li­en in boo­men­den Groß­städ­ten wie Düsseldorf oder Köln kos­ten deut­lich mehr als auf dem Land. In den Me­tro­po­len stieg der Preis für Ei­gen­hei­me in nur fünf Jah­ren um fast 50 Pro­zent. Nor­mal­ver­die­ner müs­sen da häu­fig pas­sen. Trotz der nied­ri­gen Zin­sen. Wer den­noch ein ei­ge­nes Häu­schen möch­te, muss Lot­to spie­len oder weg­zie­hen. Tschüss Düsseldorf – Mön­chen­glad­bach oder Wup­per­tal ru­fen.

In den be­nach­bar­ten Städ­ten lässt sich leicht sechs­stel­lig spa­ren. Wer den Speck­gür­tel gänz­lich ver­lässt und sich bis in Grenz­land wagt, kann noch schö­ner und grö­ßer kau­fen. Der Preis sinkt mit je­dem Ki­lo­me­ter. Gleich­zei­tig nimmt aber auch die Wer­tig­keit der Im­mo­bi­li­en ab. Ist das Um­feld we­ni­ger at­trak­tiv, kann der Wert so­gar un­ter den Kauf­preis fal­len. Ver­lust droht! Was tun? Hier hilft die Er­kennt­nis aus Mo­no­po­ly: Haus­käu­fer müs­sen tak­tisch vor­ge­hen, klug rech­nen – und auf die Schlos­sal­lee ver­zich­ten. Dann kann mit Glück oder ei­nem För­der­pro­gramm selbst Düsseldorf be­zahl­bar sein. BE­RICHT

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