AöR Sau­ber­keit: Jetzt stimmt auch die Be­zirks­re­gie­rung zu

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA - VON DIE­TER WE­BER

Die Be­zirks­re­gie­rung hat den Weg für die neue städ­ti­sche Toch­ter für Ab­fall, Grün­pfle­ge und Stra­ßen­un­ter­hal­tung (AöR) frei­ge­macht. Man wer­de kei­ne wei­te­ren kom­mu­nal­auf­sicht­li­chen Be­den­ken gel­tend ma­chen, schrieb die Be­zirks­re­gie­rung Ober­bür­ger­meis­ter Hans Wil­helm Rei­ners. Vor­aus­ge­gan­gen war ein Ter­min, bei dem meh­re­re Ver­tre­ter der Stadt mit ei­nem Mit­ar­bei­ter der Düs­sel­dor­fer Kom­mu­nal­auf­sicht das Pro­jekt AöR er­läu­ter­ten. Da­bei konn­te die Stadt of­fen­bar Be­den­ken aus­räu­men. Die Be­zirks­re­gie­rung er­kennt jetzt an, dass zu­sätz­li­che fi­nan­zi­el­le Mit­tel nicht un­mit­tel­bar mit der Grün­dung der AöR zu tun ha­ben. Son­dern in der Ab­sicht der Stadt, für bes­se­ren Ser­vice und mehr Sau­ber­keit zu sor­gen.

Die Be­zirks­re­gie­rung war hell­hö­rig ge­wor­den, weil die Stadt als Stär­kungs­pakt-Kom­mu­ne, die vie­le Mil­lio­nen vom Land er­hält, nicht von sich aus frei­wil­li­ge Leis­tun­gen nach oben schrau­ben kann. Denn das da­für vor­ge­se­he­ne Geld muss für den Haus­halts­aus­gleich und das Re­du­zie­ren der Schul­den ge­nutzt wer­den. An­de­rer­seits, so die Ar­gu­men­ta­ti­on der Stadt, ist es kei­ne frei­wil­li­ge Leis­tung, son­dern ei­ne be­ste­hen­de Auf­ga­be, Stra­ßen, Plät­ze und Parks zu pfle­gen – sie wur­de nur vie­le Jah­re lang ver­nach­läs­sigt. Jetzt müs­se drin­gend ge­han­delt wer­den, sonst wür­den sie mas­siv an Wert ver­lie­ren. Wie das haus­halts­recht­lich aus­sieht, will die Be­zirks­re­gie­rung erst dann be­wer­ten, wenn sie den Haus­halts­sa­nie­rungs­plan für 2016 be­ur­teilt. Dann wird die Stadt ih­re Fi­nanz­pla­nung dar­le­gen.

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