Leicht­ath­le­tik-Funk­tio­när klagt über Ver­leum­dung

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

DÜSSELDORF (dpa) Hel­mut Di­gel for­dert von DOSB-Prä­si­dent Al­fons Hör­mann nach des­sen schar­fen Atta­cken ge­gen ihn ei­ne Ent­schul­di­gung. „Ich wer­de mich nicht mehr öf­fent­lich ge­gen halt­lo­se An­schul­di­gun­gen recht­fer­ti­gen oder Ih­nen im Ge­gen­zug vor­hal­ten, dass ihr En­ga­ge­ment ge­gen Do­ping, ob­jek­tiv be­trach­tet, nicht sicht­bar ist“, schreibt der frü­he­re Vi­ze­prä­si­dent des Leicht­ath­le­tik-Welt­ver­ban­des IAAF in ei­nem Of­fe­nen Brief. „Aber ei­ne Ent­schul­di­gung für Ih­re Ent­glei­sun­gen, die für mich ei­ner per­sön­li­chen Ver­leum­dung gleicht, er­war­te ich!“ Hör­mann hat­te Di­gel in sei­ner Re­de auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Deut­schen Olym­pi­schen Sport­bun­des vor­ge­wor­fen, beim Kor­rup­ti­ons­skan­dal in der IAAF um des­sen in­zwi­schen sus­pen­dier­ten Prä­si­den­ten La­mi­ne Di­ack weg­ge­schaut zu ha­ben. „Ih­re An­schul­di­gung folgt ei­nem be­kann­ten Mus­ter“, er­klär­te Di­gel in sei­nem Brief an Hör­mann. „Sie set­zen ein Ge­rücht in die Welt, oh­ne ei­nen ein­zi­gen Be­leg auf den Tisch zu le­gen, au­ßer der Tat­sa­che, dass ich Vi­ze­prä­si­dent war.“Sol­che Spe­ku­la­ti­on wür­de na­tür­lich in der me­dia­len Welt ver­fan­gen.

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