SPD for­dert In­ves­ti­ti­ons­pakt für In­te­gra­ti­on der Flücht­lin­ge

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

BER­LIN (jd/qua) Die So­zi­al­de­mo­kra­ten wol­len bei ih­rem Par­tei­tag, der mor­gen in Ber­lin be­ginnt, ei­nen „In­ves­ti­ti­ons­pakt“zwi­schen Bund, Län­dern und Kom­mu­nen zur Be­wäl­ti­gung der Flücht­lings­kri­se be­schlie­ßen. Dies geht aus dem Leit­an­trag her­vor, den die SPD-Spit­ze heu­te be­schlie­ßen will und der un­se­rer Re­dak­ti­on vor­liegt. „Wir ha­ben jetzt die Chan­ce, durch öf­fent­li­che Zu­kunfts­in­ves­ti­tio­nen ei­ne his­to­ri­sche In­te­gra­ti­ons­leis­tung zu voll­brin­gen“, heißt es dar­in.

An an­de­rer Stel­le in dem Leit­an­trag, den die wahl­kämp­fen­de rhein­land-pfäl­zi­sche Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Ma­lu Drey­er beim Par­tei­tag vor­stel­len wird, for­dert die SPD ei­ne „neue Bund-Län­der-Ge­mein­schafts­auf­ga­be In­te­gra­ti­on und de- mo­gra­fi­scher Wan­del“. Mehr­fach ma­chen die So­zi­al­de­mo­kra­ten deut­lich, dass sie die Kom­mu­nen zur Ver­sor­gung und In­te­gra­ti­on der Flücht­lin­ge fi­nan­zi­ell bes­ser aus­stat­ten wol­len – oh­ne dass ei­ne De­cke­lung ge­nannt wird. Es sol­le den Kom­mu­nen mög­lich sein, Mehr­aus­ga­ben für die Flücht­lin­ge zu tä­ti­gen, oh­ne dass die­se in den kom­mu­na­len Haus­hal­ten an an­de­rer Stel­le kom­pen­siert wer­den müss­ten.

Die ein­hei­mi­sche Be­völ­ke­rung soll trotz der Flücht­lings­aus­ga­ben nicht ver­nach­läs­sigt wer­den. „Wir wer­den bei al­len Ent­schei­dun­gen dar­auf ach­ten, dass kei­ne Be­völ­ke­rungs­grup­pen ge­gen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den“, heißt es. Leit­ar­ti­kel Po­li­tik

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.