Öl­preis auf dem tiefs­ten Stand seit 2009

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

WI­EN (dpa) Die Or­ga­ni­sa­ti­on erd­öl­ex­por­tie­ren­der Län­der (Opec) hat die oh­ne­hin schon äu­ßerst nied­ri­gen Öl­prei­se wei­ter auf Tal­fahrt ge­schickt. Nach­dem sich das Kar­tell zu­letzt we­der auf ei­ne Kür­zung noch auf ei­ne De­cke­lung sei­ner Pro­duk­ti­on hat­te ei­ni­gen kön­nen, fie­len die Öl­prei­se am Mon­tag­abend auf den tiefs­ten Stand seit Fe­bru­ar 2009. Ein Bar­rel (159 Li­ter) der Nord­see­sor­te Brent kos­te­te zu­letzt 40,60 US-Dol­lar. Noch im Som­mer 2014 hat­te der Preis bei 115 Dol­lar ge­le­gen. Der Preis für ein Fass der US-Sor­te WTI stürz­te so­gar bis auf 37,50 Dol­lar ab. Auch das US-Öl ist da­mit so bil­lig wie zu­letzt vor fast sie­ben Jah­ren. Die Aus­wir­kun­gen auf die Ben­zin- und Die­sel­prei­se tre­ten erst mit Zeit­ver­zö­ge­rung ein.

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