Raf­fi­ne­ri­en und Tank­wa­gen un­ter Be­schuss

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Ziel Die Luft­streit­kräf­te der USA und ih­rer Ver­bün­de­ten ha­ben in den ver­gan­ge­nen Wo­chen ver­stärkt die Öl­fel­der der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Is­la­mi­scher Staat ins Vi­sier ge­nom­men. Ziel ist es, die acht größ­ten Öl­fel­der der Kon­trol­le der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on zu ent­rei­ßen. Auch zwei Drit­tel der Raf­fi­ne­ri­en sol­len zer­stört wer­den. „Wir wer­den sie al­le still­le­gen“, zitiert die „New York Ti­mes“aus der E-Mail ei­nes in Bag­dad sta­tio­nier­ten Mi­li­tärs. An­grif­fe Rus­si­sche Kampf­jets ha­ben der Ter­ror­mi­liz mit Luft­schlä­gen ge­gen de­ren Tank­last­wa­gen-Flot­te zu­letzt emp­find­li­chen Scha­den zu­ge­fügt. Nach An­ga­ben des rus­si­schen Mi­li­tär­spre­chers, Ge­ne­ral And­rey Kar­ta­po­low, wur­den über 500 Lkw der so­ge­nann­ten „Pi­pe­line on wheels“(„Lei­tung auf Rä­dern“) zer­stört. Hin­der­nis­se Das größ­te Pro­blem bei den Ver­su­chen, den schwung­haf­ten Öl­han­del zu stop­pen, ist, dass vor al­lem Zi­vi­lis­ten dar­an be­tei­ligt sind: Ar­bei­ter, In­ge­nieu­re, Lkw-Fah­rer, Mit­tels­män­ner und Händ­ler, für die das Öl die ein­zi­ge Mög­lich­keit ist, in den vom Krieg zer­rüt­te­ten Län­dern ih­re Fa­mi­lie durch­zu­brin­gen. Der IS tritt ge­wis­ser­ma­ßen nur an der Qu­el­le auf und selbst dort nur im Hin­ter­grund.

FOTO: DPA

Rus­si­sche Luft­auf­nah­men zei­gen an­geb­lich Tank­fahr­zeu­ge des IS für den Treib­stoff­schmug­gel.

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