Fir­men dür­fen Werks­feu­er­wehr nicht pri­va­ti­sie­ren

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (kib) Nord­rhein-West­fa­lens Un­ter­neh­men dür­fen künf­tig ih­re Werks­feu­er­wehr nicht pri­va­ten An­bie­tern über­tra­gen. „Es bleibt da­bei, dass An­ge­hö­ri­ge der Werks­feu­er­weh­ren Be­triebs­zu­ge­hö­ri­ge sein müs­sen“, sag­te Tho­mas Stot­ko, in­nen­po­li­ti­scher Spre­cher der SPDFrak­ti­on. Dies ga­ran­tie­re, dass Eh­ren­amt­li­che mit der Si­cher­heit in ei­nen Ein­satz ge­hen kön­nen, kei­ne Nach­tei­le im Fall ei­ner Ver­let­zung er­lei­den zu müs­sen. Die Land­tags­frak­tio­nen von SPD, CDU und Grü­nen ha­ben die ge­plan­te Neu­fas­sung des Brand- und Ka­ta­stro­phen­schutz­rechts in die­sem Punkt ge­än­dert. Ur­sprüng­lich hat­te es in dem Ge­setz­ent­wurf ei­ne Öff­nungs­klau­sel ge­ge­ben. Das neue Ge­setz soll das Ge­setz über Feu­er­schutz und Hil­fe­leis­tung Nord­rhein-West­fa­len (FSHG) ab­lö­sen. Für Un­ter­neh­men wie die Che­mie­kon­zer­ne Sol­vay und Currenta in NRW, die jetzt schon auf pri­va­te Feu­er­weh­ren zu­rück­grei­fen, stellt sich nun die Fra­ge, ob sie dar­an fest­hal­ten dür­fen. Dies wä­re nach Ein­schät­zung von Be­ob­ach­tern wohl ge­richt­lich zu klä­ren.

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