Re­kord­ge­win­ne bei Van Ham mit Achen­bach-Wer­ken

Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR -

KÖLN (epd) Das Köl­ner Auk­ti­ons­haus Van Ham hat be­dingt durch die Ver­stei­ge­rung von Kunst­wer­ken aus der Samm­lung Achen­bach in die­sem Jahr Re­kord­ge­win­ne er­zielt. Al­lein die Achen­bach Kun­st­auk­tio­nen im Ju­ni und Sep­tem­ber er­reich­ten ein Ge­samt­er­geb­nis von rund 10,5 Mil­lio­nen Eu­ro, wie das Auk­ti­ons­haus in Köln mit­teil­te. Die­se Ver­stei­ge­run­gen von 2.400 Wer­ken zeit­ge­nös­si­scher Kunst aus dem Be­sitz des we­gen Be­tru­ges ver­ur­teil­ten Düs­sel­dor­fer Kunst­be­ra­ters hät­ten ne­ben an­de­ren Ver­stei­ge­run­gen zum Ge­samt­um­satz in Hö­he von mehr als 39 Mil­lio­nen Eu­ro bei­ge­tra­gen. Das be­deu­te ei­nen Zu­wachs um 33 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jahr. Als Hö­he­punk­te der Achen­bach-Auk­tio­nen nennt das Auk­ti­ons­haus die Ver­stei­ge­rung ei­nes Werks oh­ne Ti­tel von Ger­hard Rich­ter mit ei­nem Er­geb­nis von 316.250 Eu­ro und der Bron­ze „Komm Jörch wir ge­hen“von Jörg Im­men­dorff mit ei­nem Er­geb­nis von 288.750 Eu­ro. Der Düs­sel­dor­fer Kunst­be­ra­ter Hel­ge Achen­bach war im März vom Land­ge­richt Es­sen zu sechs Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den.

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