Mo­bau über­weist 5000 Eu­ro an die Ta­fel

Rheinische Post Moenchengladbach - - MÖNCHENGLADBACH -

(to­gr) Ei­nes muss­te Mo­ni­ka Bartsch gleich zu Be­ginn er­wäh­nen. „Ein solch ho­her Spen­den­be­trag ist für uns kei­nes­falls all­täg­lich. 5000 Eu­ro be­kom­men wir nur sehr sel­ten“, sag­te die Vor­sit­zen­de der Mön­chen­glad­ba­cher Ta­fel über die ho­he Spen­den­sum­me der Mo­bau Clas­sen & Wirtz Un­ter­neh­mens­ge­sell­schaft. „An­statt Weih­nachts­prä­sen­te an un­se­re Kun­den zu ver­schi­cken, en­ga­gie­ren wir uns je­des Jahr für so­zia­le Pro­jek­te in der Re­gi­on. Wir hal­ten es für wich­tig, ge­ra­de in der jet­zi­gen Zeit Gu­tes zu tun“, sag­te Ge­schäfts­füh­rer Wil­helm Clas­sen, der ge­mein­sam mit­A­lex­an­der Wirtz den Scheck an Mo­ni­ka Bartsch über­reich­te. Den Un­ter­neh­mern war es aber eben­so wich­tig, Nä­he­res über die Ar­beit der Ta­fel zu er­fah­ren – und sie wa­ren be­ein­druckt von dem, was sie da hör­ten. „3000 Be­dürf­ti­ge kom­men je­de Wo­che zu uns, wir ha­ben 100 eh­ren­amt­li­che Mit­ar­bei­ter und vier Kühl­wa­gen, die je­den Tag un­ter­wegs sind, um Le­bens­mit­tel bei un­se­ren Spon­so­ren ab­zu­ho­len. Das ist ei­ne lo­gis­ti­sche Her­aus­for­de­rung und ein ho­her ma­te­ri­el­ler Auf­wand, für den wir sol­che Geld­spen­den sehr gut ge­brau­chen kön­nen“, sag­te Bartsch. Ei­nen spe­zi­el­len Ver­wen­dungs­zweck hat sie für die 5000 Eu­ro nicht. „Aber da wir in ab­seh­ba­rer Zeit die Stät­te am Fleen­er­weg ver­las­sen und um­zie­hen müs­sen, ist es für uns wich­tig, Rück­la­gen zu schaf­fen“, sag­te Mo­ni­ka Bartsch, wäh­rend Clas­sen und Wirtz sich si­cher wa­ren, dass „un­ser Geld bei der Mön­chen­glad­ba­cher Ta­fel gut auf­ge­ho­ben ist“.

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