Va­ti­kan will Be­zie­hung zum Ju­den­tum stär­ken

Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR -

BONN (epd) Das für heu­te er­war­te­te Va­ti­kan-Do­ku­ment zum Ver­hält­nis zwi­schen Ju­den und Chris­ten wird nach An­sicht des ka­tho­li­schen Theo­lo­gie­pro­fes­sors Gregor Ma­ria Hoff die Be­zie­hun­gen zwi­schen bei­den Re­li­gio­nen stär­ken. Trotz al­ler Ir­ri­ta­tio­nen be­we­ge sich das neue Do­ku­ment auf der Li­nie des vor 50 Jah­ren ver­ab­schie­de­ten Kon­zil­do­ku­ments „Nos­tra ae­ta­te“, mit dem ein neu­es Ver­hält­nis der ka­tho­li­schen Kir­che zum Ju­den­tum und an­de­ren Welt­re­li­gio­nen ein­ge­lei­tet wur­de, heißt es in ei­nem Bei­trag des Theo­lo­gen in der „Zeit“. Auf die vor al­lem von Ju­den kri­ti­sier­te Kar­frei­tags­für­bit­te ge­he das Do­ku­ment al­ler­dings nicht ein. Hoff, der aus Mön­chen­glad­bach stammt, lehrt in Salz­burg Fun­da­men­tal­theo­lo­gie und ist seit 2014 Päpstlicher Kon­sul­tor in der Kom­mis­si­on für re­li­giö­se Be­zie­hun­gen zum Ju­den­tum. dungs­fern­se­hen (IZI) in München er­ge­ben. „Ein Grund da­für sind die Haupt­fi­gu­ren“, er­läu­ter­te IZI-Lei­te­rin Ma­ya Götz bei der Kon­fe­renz „Qua­li­tät, die bleibt: Mär­chen, Klas­si­ker und die Fra­ge nach der Re­zep­ti­on“, die in München star­te­te. „Mäd­chen be­vor­zu­gen Mär­chen, bei de­nen sich ih­re Ge­schlechts­ge­nos­sin­nen durch­set­zen. Bei den Jun­gen ste­hen Mär­chen im Vor­der­grund, bei de­nen sich männ­li­che Prot­ago­nis­ten be­wei­sen oder männ­li­che We­sen wie Zwer­ge, Froschkönig oder der bö­se Wolf ei­ne be­son­de­re Rol­le spie­len.“

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