Un­zi­vi­li­siert

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Ul­la Za­trieb 40229 Düsseldorf Mat­thi­as Bartsch 33165 Lich­ten­au-Her­bram

lut rich­tig, da ihm das auch wie­der nur zum Nach­teil in­ter­pre­tiert wür­de. Sei­ne Künst­ler­kol­le­gen ha­ben für ihn ge­spro­chen, und das be­stimmt nicht, weil sie ei­nen Vor­teil da­von hät­ten – denn das ha­ben die­se Top­stars ja wohl al­le­samt nicht nö­tig! Zu „Die De­mü­ti­gung des Ab­kanz­lers“(RP vom 23. No­vem­ber): Gut, dass dem wen­di­gen Ober­po­pu­lis­ten aus Bay­ern die Art von Will­kom­mens­kul­tur, mit der er ver­sucht hat, An­ge­la Mer­kel vor­zu­füh­ren, die­ses Mal um­ge­hend und gründ­lich vor die ei­ge­nen Fü­ße ge­fal­len ist. Mit sei­nem bis­lang schlech­tes­ten Wah­l­er­geb­nis zum Vor­sit­zen­den wur­de See­ho­fer dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sich auch in der christ­lich-so­zia­len Uni­on nie­mand ei­ner po­li­ti­schen All­macht ge­wiss sein soll­te. Na­tür­lich war der Um­gang mit der Bun­des­kanz­le­rin ein in­sze­nier­ter Af­front, der, nicht nur ge­mes­sen an der dem un­ga­ri­schen Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Vik­tor Or­bán vor kur­zem ent­ge­gen­ge­brach­ten Ho­fie­rung, zu ei­ner „Gast­feind­schaft“zu ge­ra­ten droh­te. Bei al­lem Ver­ständ­nis für in­halt­li­che Dif­fe­ren­zen: See­ho­fers dem­ago­gi­scher Ha­bi­tus war re­spekt­los und un­zi­vi­li­siert. Zu­schrif­ten an die Rheinische Post/NGZ/Ber­gi­sche Mor­gen­post/ So­lin­ger Mor­gen­post ger­ne auch un­ter www.rp-online.de/le­ser­brie­fe

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