Uber bringt neu­en Mit­fahr­dienst Pool nach Deutsch­land

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) Der um­strit­te­ne Fahr­dienst-Ver­mitt­ler Uber will in Deutsch­land mög­lichst schnell ei­nen neu­en Di­enst ein­füh­ren, bei dem sich meh­re­re Pas­sa­gie­re ei­ne Fahrt tei­len kön­nen. Er kön­ne zwar noch kei­nen kon­kre­ten Start­ter­min für den Ser­vice mit dem Na­men UberPool nen­nen, sag­te Deutsch­land­chef Chris­ti­an Free­se. „Aber es wä­re schön, wenn es nächs­tes Jahr so­weit wä­re.“Das An­ge­bot, das es bis­her in 16 Städ­ten wie New York, Lon­don oder Pa­ris gibt, baut auf dem Di­enst UberX auf, bei dem pro­fes­sio­nel­le Fah­rer Pas­sa­gie­re mit Miet­wa­gen be­för­dern. Bei ei­ner UberX-Be­stel­lung soll die Platt­form bin­nen Se­kun­den po­ten­zi­el­le an­de­re Fahr­gäs­te fin­den, die in die glei­che Rich­tung möch­ten. „Die Pas­sa­gie­re kön­nen sich dann die Fahrt­kos­ten tei­len“, er­läu­ter­te Free­se. Der Markt müs­se da­für „na­tür­lich ei­ne ge­wis­se Rei­fe ha­ben“, räum­te er ein. Das hef­tig um­strit­te­ne An­ge­bot UberPop, bei dem Pri­vat­leu­te Fahr­gäs­te mit ih­ren ei­ge­nen Au­tos be­för­dern konn­ten, wer­de nicht wie­der­kom­men.

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