Re­gen­ten­stra­ße: Wohn­ge­biet an­stel­le der al­ten Haupt­schu­le

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(RP) Auf dem et­wa 8400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück der ehe­ma­li­gen Haupt­schu­le Re­gen­ten­stra­ße, die seit Au­gust 2014 nicht mehr ge­nutzt wird, soll ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Wohn­quar­tier für meh­re­re Ge­ne­ra­tio­nen ent­ste­hen. Be­glei­tend sind Di­enst­leis­tun­gen, ge­werb­li­che Nut­zun­gen (Frei­be­ruf­ler) und kul­tu­rel­le Nut­zun­gen mög­lich. Die Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft (EWMG) bringt im Rah­men ei­nes of­fe­nen Bie­ter­ver­fah­rens die Lie­gen­schaft auf den Markt, ver­knüpft mit ei­nem Be­bau­ungs­vor­schlag und Nut­zungs­kon­zept, die in ei­nen Ver­trag mün­den sol­len.

Der Zu­schlag für das Ge­bot er­folgt nach Zu­stim­mung der po­li­ti­schen Gre­mi­en und des Auf­sichts­ra­tes der EWMG. Die Ge­bots­un­ter­la­gen sind spä­tes­tens bis zum 25. März 2016 bei der EWMG ein­zu­rei­chen. „Die Stadt sieht an die­ser Stel­le die Chan­ce, ein städ­te­bau­lich hoch­wer­ti­ges Quar­tier zu er­rich­ten, das so­wohl jun­gen Fa­mi­li­en wie auch der äl­te­ren Ge­ne­ra­ti­on ei­ne be­son­de­re Auf­ent­halts­qua­li­tät bie­tet. Von be­son­de­rem Reiz ist ne­ben dem al­ten Baum­be­stand auch die Mög­lich­keit, Tei­le der his­to­ri­schen Schu­le mit in die Pla­nung ein­zu­be­zie­hen“, sagt der Tech­ni­sche Bei­ge­ord­ne­te Gregor Bo­nin.

Das Are­al liegt in Ei­cken in di­rek­ter Nä­he zum „Aretz­plätz­ke“und zur Fuß­gän­ger­zo­ne Ei­cke­ner Stra­ße. Das Pl­an­ge­biet wird durch die rück­wär­ti­gen Gär­ten der Ge­bäu­de Am Land­ge­richt, Gn­ei­sen­au­stra­ße und Ho­hen­zol­lern­stra­ße so­wie durch den Stich der Re­gen­ten­stra­ße be­grenzt. Ei­ne be­son­de­re Qua­li­tät für das neue Wohn­quar­tier bie­tet der vor­han­de­ne Baum­be­stand im In­ne­ren des Kar­rees, Ne­ben dem Er­halt der al­ten Bäu­me soll der Be­reich mit neu­en Wohn­ge­bäu­den in auf­ge­lo­cker­ter Bau­wei­se au­to­frei blei­ben.

Vor­ge­se­hen sind ma­xi­mal sechs zwei­ge­schos­si­ge Bau­ten mit Staf­fel­ge­schoss oder drei­ge­schos­si­ge Ge­bäu­de mit flach ge­neig­tem Pult­dach. Mög­lich ist auch, ei­nen Teil der Alt­bau der Schu­le zu er­hal­ten und zu Wohn­zwe­cken um­zu­nut­zen. Eben­so mög­lich wä­re die Stra­ßen­rand­be­bau­ung an der Gn­ei­sen­au­stra­ße in Form ei­nes drei­ge­schos­si­gen Ge­bäu­des mit Sat­tel­dach.

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