Pro­jekt­mes­se zur Fort­schrei­bung der

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES - VON AN­GE­LA WILMS-ADRIANS

Der Markt­platz im neu­en Er­schei­nungs­bild ist ei­ne der auf­fal­lends­ten Ve­rän­de­run­gen in Rich­tung ei­ner at­trak­ti­ve­ren Rhe­ydter In­nen­stadt. Doch es gibt noch reich­lich Hand­lungs­be­darf für bau­li­che und so­zia­le Maß­nah­men im Pro­jekt „So­zia­le Stadt Rhe­ydt“. Da­her lu­den die Stadt Mön­chen­glad­bach und das Pla­nungs­bü­ro Steg NRW ins Rat­haus Rhe­ydt zur Pro­jekt­mes­se ein. The­ma war die Fort­schrei­bung der So­zia­len Stadt Rhe­ydt und da­mit das in­te­grier­te Hand­lungs­kon­zept für Pro­jek­t­an­sät­ze.

An­trä­ge zur För­de­rung aus dem Bund-Län­der-Pro­gramm sind ge- stellt. Be­wusst hat­ten die Ver­an­stal­ter ein Fo­rum für Ge­sprä­che mit Mit­ar­bei­tern des zu­stän­di­gen Fach­be­rei­ches Stadt­ent­wick­lung und Pla­nung so­wie des be­auf­trag­ten Pla­nungs­bü­ros ge­wählt. Denn An­re­gun­gen und Kri­tik von­sei­ten der Bür­ger­schaft sind er­wünscht. Die­se be­kam über Fotos und Plä­ne Ein­sicht in die Er­geb­nis­se um­fang­rei­cher Ana­ly­sen und Lö­sungs­vor­schlä­ge, von de­nen ei­ni­ge in den kom­men­den Jah­ren ver­wirk­licht wer­den könn­ten.

Pro­jekt­lei­ter Ka­je­t­an Lis be­ton­te, dass Stadt­ent­wick­lung ein län­ge­rer Pro­zess sei. Bei der Analyse sei­en zum Bei­spiel Be­völ­ke­rungs-, Ver­kehrs- und so­zia­le Struk­tu­ren so­wie der Ein­zel­han­del zu be­rück­sich­ti­gen. Ne­ben ge­gen­warts­na­hen Fak­to­ren ver­wies Lis auf ei­ne Zielsetzung von vor sie­ben Jah­ren, die auf ih­re Ak­tua­li­tät hin über­prüft wur­de. Da­mals stan­den die Sta­bi­li­sie­rung der In­nen­stadt und Stär­kung ih­rer An­bin­dung an die um­lie­gen­den Quar­tie­re, Wei­ter­ent­wick­lung der mul­ti­funk­tio­na­len Nut­zungs­struk­tur und Ver­bes­se­rung der Kun­den­bin­dung, die Wohn- und Le­bens­si­tua­ti­on, Qua­li­fi­zie­rung des öf­fent­li­chen Raums, Ver­bes­se­rung der ge­sell­schaft­li­chen Teil­ha­be und För­de­rung von In­te­gra­ti­on und Iden­ti­tät im Fo­kus.

„Wir ha­ben über­prüft, wel­che Zie­le ab­ge­ar­bei­tet, wel­che ak­tu­ell sind und wel­che an­ge­passt wer­den müss­ten. Neu sind die In­te­gra­ti­on der Hoch­schu­le Nie­der­rhein ins Stadt­bild und der Kli­ma­schutz“, er­klär­te Frank Schulz vor ent­spre­chen­den Dia­gram­men. Rolf Bei­er­ling-Hé­mo­net half, Ana­ly­sen und Pro­jek­t­an­sät­ze zum Haupt­bahn­hof zum Bei­spiel zu ver­ste­hen. „Der Haupt­bahn­hof war im­mer schon Teil des In­nen­stadt­kon­zepts. Er ist ein wich­ti­ger Ein­gangs­be­reich und star­ke Dia­go­na­le in die In­nen­stadt. Doch das Ge­bäu­de ist ma­ro­de. Da müs­sen wir ei­ne neue Nut­zung hin­be­kom­men. Da die Stadt das Ge­bäu­de ge­kauft hat, ist erst jetzt ein In­ves­to­ren­wett­be­werb mög­lich“, so Bei­er­ling-Hé­mo­net. Wolf­gang Rei-

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