Mit dem Doc auf Welt­rei­se ge­hen

Ärzt­lich be­glei­te­te Rei­sen lie­gen im Trend – nicht nur bei äl­te­ren Leu­ten. Im­mer mehr Ver­an­stal­ter ha­ben des­halb ihr An­ge­bot auf die Wün­sche und Be­dürf­nis­se die­ser Kli­en­tel zu­ge­schnit­ten.

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES - VON AN­TO­NIA KAS­PA­REK

Ku­ba, In­di­en oder Süd­ame­ri­ka: Die Ge­ne­ra­ti­on „65 plus“ist so rei­se­freu­dig wie nie und steu­ert da­bei ger­ne auch Fern­zie­le an. So sind bei­spiels­wei­se 28 Pro­zent al­ler Rei­sen­den mit dem Ziel Süd­ame­ri­ka 55 Jah­re oder äl­ter. Doch vie­le äl­te­re Men­schen sind un­si­cher, ob sie sich ei­ne Rei­se und wo­mög­lich so­gar ei­ne Fern­rei­se über­haupt zu­trau­en kön­nen. Der wei­te Flug, die Kli­ma- und Zeit­um­stel­lung – all das kann be­las­tend für den Or­ga­nis­mus sein – üb­ri­gens nicht nur für äl­te­re Leu­te.

Das meint auch Pro­fes­sor Pe­ter Ma­thes, ei­ner von rund 400 er­fah­re­nen Me­di­zi­nern aus dem Netz von Tour Vi­tal. Der Rei­se­ver­an­stal­ter mit Sitz in Köln ist be­reits seit Jah­ren ein Spe­zia­list für Rei­sen mit ärzt­li­cher Be­glei­tung. Mehr als 400 er­fah­re­ne Ärz­te ste­hen den Gäs­ten auf den ver­schie­de­nen Rei­se­rou­ten rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Sei­te.

Die ärzt­li­che Be­glei­tung und Be­treu­ung be­ginnt da­bei nicht erst am Ziel­ort, son­dern be­reits in Deutsch­land, so dass der Ur­laub für die Rei­sen­den zu ei­nem rund­um un­be­schwer­ten Ver­gnü­gen wird. „Das wich­tigs­te Ziel von Tour Vi­tal ist Si­cher­heit“, sagt Pro­fes­sor Ma­thes. „Als be­glei­ten­der Arzt ha­be ich lie­ber et­was mehr in der Rei­se­apo­the­ke als zu we­nig.“

Ärzt­lich be­glei­te­tes Rei­sen – das klingt im ers­ten Mo­ment nach ei­nem An­ge­bot, das sich an Men­schen rich­tet, die ei- gent­lich gar nicht mehr rei­sen soll­ten. „Doch das Ge­gen­teil ist der Fall“, sagt Hans Emde. Vor über zehn Jah­ren hat der Ge­schäfts­füh­rer von Tour Vi­tal die ers­te Rei­se mit Pen­sio­nä­ren or­ga­ni­siert und schick­te zur Si­cher­heit ei­nen Arzt mit – die Ge­burts­stun­de des ärzt­lich be­glei­te­ten Rei­sens. Es ist bis heu­te ein Er­folgs­re­zept. Im­mer mehr Ver­an­stal­ter bie­ten ärzt­lich be­glei­te­te Rei­sen an. Ten­denz stei­gend, denn im­mer mehr Deut­sche nut­zen das An­ge­bot von Spe­zia­lis­ten wie bei­spiels­wei­se Tour Vi­tal, Ma­b­u­ria oder den Vor­rei­ter Me­diap­lus­rei­sen um exo­ti­sche Fern­zie­le, aber auch eu­ro­päi­sche Län­der oder Zie­le in Deutsch­land zu be­rei­sen.

„Un­se­re Gäs­te sind fit und mo­bil, nur et­was vor­sich­ti­ger als an­de­re. Sie träu­men von exo­ti­schen Zie­len, von Dschun­gel­sa­fa­ris oder Berg- dör­fern auf 4000 Me­tern Hö­he, ha­ben aber häu­fig we­gen un­ge­wohn­ter kli­ma­ti­scher Be­din­gun­gen oder an­de­rer Hy­gie­ne­Stan­dards Be­den­ken. Wenn ein Arzt da­bei ist, lö­sen sich die­se Ängs­te häu­fig auf“, sagt Emde.

„Selbst jun­ge Men­schen ha­ben in solch un­ge­wohn­ten Hö­hen­la­gen teil­wei­se Schwie­rig­kei­ten, sich zu ak­kli­ma­ti­sie­ren. Da­mit es am Berg oder bei ei­ner er­leb­nis­rei­chen Wan­de­rung nicht zu Kom­pli­ka­tio­nen kommt, ist der Arzt im­mer mit da­bei. In den meis­ten Fäl­len kommt er gar nicht zum Ein­satz. Wir ha­ben aber sehr vie­le Stam­m­ur­lau­ber, die nicht mehr auf ihn ver­zich­ten möch­ten. Er bie­tet ein­fach das ge­wis­se Quänt­chen Si­cher­heit in exo­ti­schen Rei­se­zie­len.“

Ein Ser­vice, der an­kommt: „Frem­de Län­der zu er­kun­den ist auch für Best Ager sehr in­ter­es­sant“, sagt der Ge­schäfts­füh­rer von Tour Vi­tal. Denn ärzt­lich be­glei­te­te Rei­sen müs­sen al­les an­de­re als lang­wei­lig sein. Ob Ka­ri­bik oder Do­nau– die Zie­le und Rou­ten zeich­nen sich durch ei­ne be­son­de­re Viel­falt aus, so dass je­der et­was Pas­sen­des fin­det. Bis auf die An­we­sen­heit des Arz­tes sind es ganz nor­ma­le Rund- oder Stu­di­en­rei­sen.

Da­zu le­gen die Rei­se­ver­an­stal­ter gro­ßen Wert auf die Qua­li­tät bei den ein­zel­nen Rei­se­an­ge­bo­ten. Tour Vi­tal zum Bei­spiel wur­de be­reits vom TÜV Rhein­land nach dem Ser­vice-Qua­li­täts­stan­dard zer­ti­fi­ziert. Ei­ne äu­ßerst de­tail­lier­te und ge­naue Aus­ar­bei­tung je­der Rei­se sind selbst­ver­ständ­lich. Die Grup­pen­grö­ßen sind be­wusst über­schau­bar, au­ßer­dem wer­den im­mer aus­rei­chen­de Er­ho­lungs­pau­sen ein­ge­legt.

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Luft

FOTO: FU­SE

Die Ge­ne­ra­ti­on „65 plus“ist so rei­se­freu­dig wie nie und steu­ert da­bei ger­ne auch Fern­zie­le an.

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