Jü­chens star­kes Tor­wart-Trio

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

FUSSBALL (zeit) VfL Jü­chen hat das Lu­xus­pro­blem, in Tom Wa­tol­la (20), Se­bas­ti­an Schmitz (25) und Tim Pau­lu­ßen (19) drei erst­klas­si­ge Tor­hü­ter zu ha­ben. „Al­le sind bis­her zum Ein­satz ge­kom­men. Al­le ha­ben ih­re Auf­ga­ben bes­tens ge­löst. Ich bin froh, dass wir das Trio ha­ben“, sagt Trai­ner Di­cky Ot­ten.

Im Au­gen­blick hat Tom Wa­tol­la die Na­se vorn, weil er zu­letzt mit her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen auf­war­te­te, wäh­rend die bei­den Mit­strei­ter ver­letzt pau­sier­ten. Ver­let­zungs­be­dingt konn­te Wa­tol­la erst spät in der Sai­son ein­grei­fen. Da war Schmitz die Num­mer eins, bis er in Ur­laub fuhr und Tim Pau­lu­ßen den Job zwi­schen den Pfos­ten bes­tens aus­üb­te. „Lei­der ha­be ich dann auch Ur­laub ge­macht, so dass mich Tom ab­ge­löst hat“, sagt Tim Pau­lu­ßen.

„Tor­wart ist ei­ne Son­der­po­si­ti­on, weil sie nur ein­mal be­setzt wer­den kann oder stän­dig ge­wech­selt wird“, sagt Wa­tol­la. Doch das Jü­che­ner Tor­wart-Trio ver­steht sich bes­tens. „Wir ha­ben die nö­ti­ge Kon­kur­renz, die je­den von uns wei­ter bringt. Das ist auch für un­ser Trai­ning gut, weil wir von­ein­an­der ler­nen. Wir sind froh über die­se Si­tua­ti­on“, ist von den drei Tor­män­nern uni­so­no zu hö­ren.

Sonn­tag ge­gen Rath wird wie­der Wa­tol­la im Tor ste­hen, weil die bei­den an­de­ren noch ih­re Ver­let­zun­gen aus­ku­rie­ren. „Das Hin­spiel in Rath ha­ben wir zwar ver­lo­ren, aber dann doch die Punk­te er­hal­ten. Des­halb dürf­te Rath be­son­ders mo­ti­viert sein“, sagt Schmitz. „Wir ha­ben aber be­wie­sen, dass wir auch zu Hau­se punk­ten kön­nen“, er­gänzt Pau­lu­ßen mit dem nö­ti­gen Op­ti­mis­mus. Für die­ses ers­te Spiel in der Rück­run­de ist die Tor­wart-Po­si­ti­on fest­ge­legt. Al­le drei wer­den sich aber im neu­en Jahr in der Vor­be­rei­tung ins Zeug le­gen, um als Num­mer eins zu star­ten.

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