Schwarz-Grün will Köln re­gie­ren – oh­ne Mehr­heit

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

KÖLN (dpa) Köln soll künf­tig von Schwarz-Grün re­giert wer­den. Dar­auf ha­ben sich Christ­de­mo­kra­ten und Grüne in der Dom­stadt ver­stän­digt. Al­ler­dings ha­ben auch bei­de ge­mein­sam noch kei­ne Mehr­heit, so dass sie je­weils auf die Un­ter­stüt­zung an­de­rer Par­tei­en an­ge­wie­sen sind. So­wohl CDU als auch Grüne hat­ten bei der Ober­bür­ger­meis­ter­wahl im Ok­to­ber die par­tei­lo­se Kan­di­da­tin Hen­ri­et­te Re­ker un­ter­stützt, mit der sie jetzt eng zu­sam­men­ar­bei­ten wol­len. Die FDP hat­te sich im Wahl­kampf eben­falls für Re­ker ein­ge­setzt, doch da die Grü­nen mit ihr kein fes­tes Bünd­nis ein­ge­hen woll­ten, kam ei­ne „Ja­mai­ka-Ko­ali­ti­on“von Schwarz-GrünGelb nicht zu­stan­de. Der CDUFrak­ti­ons­chef Bernd Pe­tel­kau sag­te, er sei den­noch op­ti­mis­tisch, dass das Bünd­nis ef­fek­tiv ar­bei­ten wer­de, selbst wenn die SPD sich ge­ne­rell quer­stel­len soll­te.

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