Chi­nasS­ta­r­in­ves­tor Guo Guang­chang ver­schwun­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

PE­KING (dpa) Guo Guang­chang, ei­ner der be­kann­tes­ten Un­ter­neh­mer Chi­nas, ist spur­los ver­schwun­den. Der Sta­r­in­ves­tor, der über sein Un­ter­neh­men Fo­sun auch in Deutsch­land auf Ein­kaufs­tour war, konn­te seit Don­ners­tag nicht mehr von sei­nen Mit­ar­bei­tern er­reicht wer­den. Das be­rich­te das chi­ne­si­sche Wirt­schafts­ma­ga­zin „Cai­xin“. Dem­nach könn­te das Ver­schwin­den des 48Jäh­ri­gen mit Kor­rup­ti­ons­er­mitt­lun­gen ge­gen ihn in Ver­bin­dung ste­hen. Nut­zer von so­zia­len Netz­wer­ken hät­ten be­ob­ach­tet, wie der 48Jäh­ri­ge am Flug­ha­fen von Shang­hai von Po­li­zis­ten ab­ge­führt wor­den sei. Guo Guang­chang, der als „War­ren Buf­fett Chi­nas“gilt, ist ei­ner der reichs­ten Män­ner des Lan­des. In Deutsch­land ist Fo­sun am Mo­de­un­ter­neh­men Tom Tailor be­tei­ligt und steigt bei der Pri­vat­bank Hauck & Auf­häu­ser ein. Das Ver­schwin­den von Guo Guang­chang deu­tet nach An­sicht von Be­ob­ach­tern dar­auf hin, dass Pe­king sei­nen Kampf ge­gen Kor­rup­ti­on nun auch auf die Pri­vat­wirt­schaft aus­wei­tet.

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