Stu­die: Com­pu­ter wer­den Jobs in der In­dus­trie er­set­zen

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

NÜRN­BERG (dpa) Die zu­neh­men­de Di­gi­ta­li­sie­rung wird nach ei­ner Pro­gno­se von Ar­beits­markt­for­schern vor al­lem Be­ru­fe in der In­dus­trie­pro­duk­ti­on tref­fen. In die­sem Be­reich dürf­ten mit der Com­pu­ter­tech­no­lo­gie und der zu­neh­men­den Au­to­ma­ti­sie­rung be­stimm­te Be­ru­fe ganz ver­schwin­den, pro­gnos­ti­ziert das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) in ei­ner Stu­die. So­zia­le Di­enst­leis­tun­gen sei­en da­ge­gen kaum durch High­tech er­setz­bar. Ins­ge­samt sei­en von der wach­sen­den Di­gi­ta­li­sie­rung nur 0,4 Pro­zent der so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Be­schäf­tig­ten be­trof­fen. „Kaum ein Be­ruf ist der­zeit voll­stän­dig von Com­pu­tern er­setz­bar“, bi­lan­ziert die Denk­fa­brik der Bun­des­agen­tur für Ar­beit. Vie­le Be­schäf­tig­te müss­ten sich aber dar­auf ein­stel­len, dass zu­min­dest ein Teil ih­rer heu­ti­gen Ar­beit von Com­pu­tern über­nom­men wird.

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