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Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR -

Bonn (dpa) Et­wa vom sechs­ten Mo­nat an soll­ten Ba­bys glu­ten­hal­ti­ge Nah­rung be­kom­men. Al­ler­dings dür­fe es zu­nächst nur we­nig sein, er­läu­tert jetzt die Deut­sche Haut­und All­er­gie­hil­fe in Bonn. Ex­per­ten könn­ten die­se Emp­feh­lung nach Un­ter­su­chun­gen zur mög­li­chen Ver­rin­ge­rung des Zö­li­a­kie-Ri­si­kos ge­ben. Im sechs­ten Mo­nat darf das Ba­by dem­nach et­wa 1,5 Gramm Glu­ten am Tag be­kom­men, vier Wo­chen spä­ter kön­nen es schon 2,5 Gramm sein. Nach dem ers­ten Ge­burts­tag müs­sen El­tern die Glu­ten­men­ge nicht mehr be­gren­zen, das Klein­kind kann dann in der Re­gel ganz nor­mal es­sen. Beim ge­sun­den Men­schen wird die auf­ge­nom­me­ne Nah­rung im Dünn­darm in ih­re Be­stand­tei­le zer­legt und ge­langt über die Schleim­haut in den Kör­per. Um ei­ne mög­lichst gro­ße Ober­flä­che zur Nähr­stoff­auf­nah­me zu er­hal­ten, ist der Darm da­zu mit vie­len Fal­ten, den so­ge­nann­ten Zot­ten, aus­ge­klei­det. Bei Zö­li­a­kie-Be­trof­fe­nen führt die Zu­fuhr von Glu­ten zu ei­ner Ent­zün­dung in der Darm­schleim­haut. Ist ein Säug­ling er­krankt, soll­te er zu­min­dest vier bis sechs Mo­na­te ge­stillt wer­den oder auf je­den Fall dann glu­ten­freie Ba­by­kost be­kom­men. Bre­men (dpa) Ve­nen sind wie al­les am Men­schen in­di­vi­du­ell. Ent­spre­chend gibt es ana­to­mi­sche Be­son­der­hei­ten, die ei­ne Blut­ab­nah­me er­schwe­ren. Viel Fett­ge­we­be oder schwa­ches Bin­de­ge­we­be sind zwei denk­ba­re Grün­de, wie Hans-Micha­el Müh­len­feld, Haus­arzt in Bre­men, er­läu­tert. Mit zwei Tricks kön­nen die Pa­ti­en­ten hel­fen. Der ers­te lau­tet: viel trin­ken. „Das sorgt auch für mehr Durch­fluss in den Ve­nen.“Da­mit kön­nen die Chan­cen stei­gen, dass ei­ne Ve­ne ge­fun­den wird. Der zwei­te Trick: Auf­wär­men der Un­ter­ar­me. Da­durch ent­span­nen und er­wei­tern sich die Ve­nen. Düsseldorf (dpa) Pa­pier­förm­chen für Muf­fins gibt es jetzt mit gol­de­nen Ster­nen – aber auch sonst kann man sie in bunt ver­zier­ten Va­ri­an­ten kau­fen. Die Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW rät da­zu, lie­ber wei­ße, un­be­druck­te Form­chen zu neh­men. Die Far­ben aus den be­druck­ten Va­ri­an­ten stün­den im Ver­dacht, im Ge­bäck ge­sund­heits­schäd­li­che Stof­fe zu hin­ter­las­sen. Wer ei­ne Muf­fin-Form ver­wen­det, kann auf Pa­pier­förm­chen ganz ver­zich­ten.

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