1421 Hin­rich­tun­gen in den USA seit 1976

Rheinische Post Moenchengladbach - - WEITSICHT -

Welt­weit 58 Län­der hal­ten nach An­ga­ben von Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal an der To­des­stra­fe fest, in 22 da­von wird sie voll­streckt. Hin­rich­tun­gen Welt­weit wur­den 2014 min­des­tens 607 (2013: 778) Ge­fan­ge­ne exe­ku­tiert. Dar­in sind mut­maß­lich meh­re­re Tau­send Hin­rich­tun­gen in Chi­na nicht ent­hal­ten. Im Iran wur­den min­des­tens 289 Men­schen hin­ge­rich­tet, in Sau­di-Ara­bi­en min­des­tens 90. USA In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wur­de die To­des­stra­fe im ver­gan­ge­nen Jahr 35 Mal voll­streckt. Seit 1976 der Obers­te Ge­richts­hof Hin­rich­tun­gen wie­der zu­ließ, wur­den 1421 Men­schen exe­ku­tiert. Die meis­ten Hin­rich­tun­gen gab es seit­her in Te­xas (531), Okla­ho­ma (112) und Vir­gi­nia (111). Fast 90 Pro­zent der De­lin­quen­ten star­ben durch Gift­in­jek­ti­on. Zu­letzt sa­ßen 3019 To­des­kan­di­da­ten hin­ter Git­tern. Mehr als 150 Häft­lin­ge wur­den aus der To­des­zel­le ent­las­sen, weil sich ih­re Un­schuld er­wie­sen hat­te.

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