Kla­ge auf Ster­be­hil­fe durch Staat ab­ge­wie­sen

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

KÖLN (epd) Wei­gert sich der Staat, Bei­hil­fe zum Sui­zid zu leis­ten, ist das kein Ver­stoß ge­gen die Men­schen­rech­te. Ein äl­te­res Ehe­paar hat­te da­ge­gen ge­klagt, dass es vom Bun­des­in­sti­tut für Arz­nei­mit­tel und Me­di­zin­pro­duk­te kei­ne Er­laub­nis er­hielt, die töd­li­che Do­sis ei­nes Be­täu­bungs­mit­tels zu er­wer­ben. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln sah dar­in kei­nen Ver­stoß ge­gen das Grund­ge­setz und die Eu­ro­päi­sche Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on. Ei­ne Er­laub­nis kön­ne nur er­teilt wer­den, wenn sie mit der nach dem Arz­nei­mit­tel­ge­setz not­wen­di­gen me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gung der Be­völ­ke­rung ver­ein­bar sei. (AZ.: 7 K 14/15)

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