EU: Für Schwe­den kei­ne Flücht­lin­ge

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

STRASSBURG (dpa) An­ge­sichts des Flücht­lings­an­drangs will die EUKom­mis­si­on Schwe­den ent­las­ten. Das skan­di­na­vi­sche Land sol­le ein Jahr lang von der Um­ver­tei­lung der ins­ge­samt 160.000 Flücht­lin­ge aus Grie­chen­land und Ita­li­en in­ner­halb Eu­ro­pas aus­ge­nom­men wer­den, schlug die Be­hör­de vor. Die Asyl­be­wer­ber­zah­len in Schwe­den sind zu­letzt nach oben ge­schnellt. Schwe­den hat im Ver­hält­nis zur Be­völ­ke­rung die höchs­te Asyl­be­wer­ber­zahl in der EU. Die Um­ver­tei­lung in Eu­ro­pa kommt in­des kaum in Gang. Seit dem Be­schluss der EU-Staa­ten vom Sep­tem­ber wur­den nur 130 Flücht­lin­ge aus Ita­li­en und 54 Flücht­lin­ge aus Grie­chen­land in an­de­re EU-Staa­ten um­ver­teilt.

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