Stu­die: Bis 2030 80 Mil­li­ar­den mehr für He­im­plät­ze nö­tig

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) Durch die stei­gen­de Zahl von Pfle­ge­be­dürf­ti­gen bis zum Jahr 2030 se­hen Ex­per­ten ei­nen In­ves­ti­ti­ons­be­darf bei He­im­plät­zen von bis zu 80 Mil­li­ar­den Eu­ro. Die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen wach­se von 2,6 Mil­lio­nen auf 3,5 Mil­lio­nen Men­schen. Da­mit wür­den zu­sätz­lich gut 320.000 sta­tio­nä­re Pfle­ge­plät­ze be­nö­tigt. Zu die­ser Ein­schät­zung kommt ei­ne Stu­die des Rhei­nisch-West­fä­li­schen In­sti­tuts für Wirt­schafts­for­schung. Die Zahl der Pfle­ge­kräf­te müss­te von heu­te gut 700.000 um rund 235.000 stei­gen. Wei­te­re Er­kennt­nis: Heu­te kom­men rund 70 Pro­zent der Neu­zu­gän­ge ei­nes Pfle­ge­hei­mes aus Kran­ken­häu­sern, dar­un­ter vie­le leich­te Fäl­le, die zu Hau­se ge­pflegt wer­den könn­ten. Die Ver­mu­tung lie­ge na­he, dass durch die Um­stel­lung auf das Fall­pau­scha­len-Sys­tem in den Kran­ken­häu­sern ei­ne Art „Out­sour­cing von Pfle­ge“aus der Kli­nik ins Pfle­ge­heim statt­ge­fun­den ha­be.

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