Neue Re­geln sol­len ab Ja­nu­ar 2018 gel­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Bis­he­ri­ges Ver­fah­ren Meh­re­re Jah­re ha­ben die EU-Mit­glied­staa­ten um ein ge­mein­sa­mes Re­gel­werk ge­run­gen. Ei­ner­seits wur­de hef­tig um die De­tails ge­strit­ten, al­lein im EU-Par­la­ment gab es rund 4000 Än­de­rungs­an­trä­ge ge­gen die Ver­ord­nung – auch auf Druck von Lob­by­is­ten aus der In­ter­net-Wirt­schaft. Au­ßer­dem wa­ren sich die Staa­ten nicht ei­nig und fürch­te­ten je­weils Ver­schlech­te­run­gen im Ver­gleich zu ih­ren bis­he­ri­gen na­tio­na­len Re­geln. So stand auch die Bun­des­re­gie­rung auf der Brem­se. Die nächs­ten Schrit­te Nach der Ei­ni­gung der Un­ter­händ­ler der EU-Staa­ten mit der EU-Kom­mis­si­on und dem Par­la­ment muss der Kom­pro­miss noch of­fi­zi­ell vom Mi­nis­ter­rat und dem Par­la­ment an­ge­nom­men wer­den. Dies gilt als For­ma­lie. Die Ver­ord­nung muss nicht mehr in na­tio­na­les Recht um­ge­setzt wer­den, sie gilt vor­aus­sicht­lich ab An­fang 2018 – so lan­ge gibt es Über­gangs­re­geln. Al­ler­dings wer­den die Na­tio­nal­staa­ten ih­re bis­her gel­ten­den Ge­set­ze in nächs­ter Zeit an­pas­sen müs­sen. In Re­gie­rungs­krei­sen hieß es, dass es vor­aus­sicht­lich noch ei­ni­ge Aus­ein­an­der­set­zun­gen et­wa mit der Wirt­schaft ge­ben wer­de.

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