Par­tei­fi­nan­zie­rung

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

In Deutsch­land wer­den die Par­tei­en un­ter an­de­rem durch staat­li­che Zu­schüs­se fi­nan­ziert. Maß­stab für die Ver­tei­lung der Mit­tel (2014 ins­ge­samt 156,7 Mil­lio­nen Eu­ro) ist die Ver­wur­ze­lung der Par­tei­en in der Ge­sell­schaft. Ge­mes­sen wird dies et­wa an den Wäh­ler­stim­men: Für die ers­ten vier Mil­lio­nen Stim­men bei Bun­des- und Land­tags­so­wie Eu­ro­pawah­len gibt es je Stim­me 85 Cent, für je­de wei­te­re 70 Cent – so­fern ei­ne Par­tei bei Wah­len im Bund oder in Eu­ro­pa 0,5 Pro­zent oder bei Land­tags­wah­len ein Pro­zent der Stim­men ge­holt hat. Wei­te­re Zu­schüs­se sind an Spen­den und an­de­re Ein­nah­men ge­kop­pelt. Bis jetzt. Weil die AfD mit ei­nem Gold­han­del die Ein­nah­men um zwei Mil­lio­nen Eu­ro ge­stei­gert hat, sol­len die Zu­schüs­se künf­tig an den tat­säch­li­chen Ge­winn ge­kop­pelt wer­den. kl

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