Re­ker-At­ten­tä­ter – Kon­tak­te zum Ge­heim­dienst?

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

KÖLN (hüw) Der 44-jäh­ri­ge Frank S., der Mit­te Ok­to­ber die da­ma­li­ge Köl­ner OB-Kan­di­da­tin Hen­ri­et­te Re­ker mit ei­nem Mes­ser schwer ver­letzt hat­te, war mög­li­cher­wei­se V-Mann des Ver­fas­sungs­schut­zes. Dar­auf deu­tet ei­ne Ant­wort des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums auf ei­ne An­fra­ge des Köl­ner Grü­nen-Po­li­ti­kers Vol­ker Beck hin. Beck hat­te nach ei­ner Zu­sam­men­ar­beit von S. und dem Ver­fas­sungs­schutz ge­fragt. Das Mi­nis­te­ri­um ant­wor­te­te, dass „ei­ne Be­ant­wor­tung der Fra­ge nicht er­fol­gen kann“. Al­ler­dings wird zu­gleich dar­auf ver­wie­sen, dass „die Füh­rung von Qu­el­len“– das sind die so­ge­nann­ten V-Leu­te des Ver­fas­sungs­schut­zes – zu den wich­tigs­ten nach­rich­ten­dienst­li­chen Mit­teln ge­hö­re. Wür­den da­zu Ein­zel­hei­ten be­kannt, könn­ten Rück­schlüs­se auf den Ein­satz von Qu­el­len und die Ar­beits­wei­se der Nach­rich­ten­diens­te ge­zo­gen wer­den.

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