Ka­bi­nett bil­ligt 3600 neue Stel­len für Bun­des­agen­tur

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (rtr) Das Bun­des­ka­bi­nett hat ges­tern grü­nes Licht für rund 3600 neue Stel­len in den Ar­beits­be­hör­den zur Be­wäl­ti­gung der Flücht­lings­zu­wan­de­rung ge­ge­ben. De­ren Ar­beits­agen­tu­ren be­kom­men et­wa 800 zu­sätz­li­che Ar­beits­plät­ze. Sie sind für Asyl­be­wer­ber zu­stän­dig, so­lan­ge de­ren An­trags­ver­fah­ren läuft. So­bald über die An­trä­ge ent­schie­den ist und Flücht­lin­ge ein Blei­be­recht er­hal­ten, sind die Hartz-IV-Job­cen­ter zu­stän­dig. Dort sol­len 2800 Jobs ge­schaf­fen wer­den. Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin Andrea Nah­les hat we­gen der Flücht­lings­kri­se im Haus­halt für das kom­men­de Jahr bis­her Mehr­aus­ga­ben von knapp zwei Mil­li­ar­den Eu­ro be­rück­sich­tigt. Tat­säch­lich könn­ten die Hartz-IV-Aus­ga­ben nach An­sicht der Grü­nen je­doch ein Mehr­fa­ches da­von aus­ma­chen, wie die Grü­nen­Po­li­ti­ke­rin Bri­git­te Poth­mer er­klär­te.

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