Au­to­fah­rer kracht in der Nacht durch ei­ne Mau­er und flüch­tet

Rheinische Post Moenchengladbach - - GESELLSCHAFT -

(gap) Ein Au­to­fah­rer hat ges­tern Mor­gen die Kon­trol­le über sei­nen Wa­gen ver­lo­ren, ei­ne Mau­er durch­bro­chen und ist an­schlie­ßend zu Fuß ge­flüch­tet. Wie die Po­li­zei ges­tern mit­teil­te, be­fuhr der Fah­rer ei­nes sil­ber­nen Mer­ce­des CLK mit Kre­fel­der Kenn­zei­chen ge­gen 1.20 Uhr die Dah­le­ner Stra­ße in Fahrt­rich­tung Rhe­ydter In­nen­stadt. Nach­dem er die Ein­mün­dung Feld­stra­ße pas­siert hat, steu­er­te er mit deut­lich über­höh­ter Ge­schwin­dig­keit auf die kom­men­de Rechts­kur­ve zu. Dort ver­lor er die Kon­trol­le über das Fahr­zeug und kam nach links von der Fahr­bahn ab.

Er über­fuhr ein Ver­kehrs­zei­chen, durch­brach ei­ne klei­ne­re Mau­er und kam schließ­lich an ei­ner Haus­wand zum Still­stand. Zeu­gen be­ob­ach­te­ten ei­nen Mann, der über die Bei­fah­rer­sei­te aus dem total be­schä­dig­ten Au­to klet­ter­te. Au­gen­schein­lich un­ver­letzt te­le­fo­nier­te der bis­lang un­be­kann­te Mann mit ei­nem Han­dy in nicht deut­scher Spra­che. Im An­schluss ent­fern­te er sich zu Fuß in Rich­tung Bach­stra­ße.

Der dun­kel ge­klei­de­te Mann wird als cir­ca 40 Jah­re alt be­schrie­ben; er trug zur Un­fall­zeit ei­nen Voll­bart. Der Mer­ce­des wur­de si­cher­ge­stellt, die Er­mitt­lun­gen zum Un­fall­ver­ur- sa­cher dau­ern an. Es ent­stand ein Ge­samt­scha­den in Hö­he von et­wa 12.000 Eu­ro.

Hin­wei­se zum flüch­ti­gen Un­fall­fah­rer, ins­be­son­de­re sei­nem wei­te­ren Flucht­weg, bit­te an die Po­li­zei un­ter 02161 290.

FOTO: PO­LI­ZEI

Erst vor ei­ner Haus­wand kam der Wa­gen zum Ste­hen. Der Fah­rer stieg auf der Bei­fah­rer­sei­te aus, te­le­fo­nier­te und ent­fern­te sich dann.

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