War­um so vie­le zu spät zum Po­kal­spiel ka­men

Rheinische Post Moenchengladbach - - GESELLSCHAFT -

(met/ja­so) Ein lie­gen­ge­blie­be­ner Las­ter auf der A61, ein Lkw im Gr­a­ben auf der B57 und ein zwei­ter, der sich beim Wen­den fest­ge­fah­ren hat­te, da­zu noch der Be­rufs­ver­kehr ge­gen 19 Uhr – rund um das Sta­di­on in Glad­bach ging gar nichts mehr. Vor dem An­stoß des Po­kal­spiels ge­gen Wer­der Bre­men am Di­ens­tag­abend steck­ten tau­sen­de Fans fest.

Das Sta­di­on mit 53.000 Zu­schau­ern war fast aus­ver­kauft, für ein Spiel un­ter der Wo­che war der re­gu­lä­re An­pfiff um 19 Uhr ver­gleichs­wei­se früh ge­setzt – und kol­li­dier­te ge­nau mit dem Be­rufs­ver­kehr. Des­we­gen kam schon um 18.20 Uhr die In­for­ma­ti­on, dass das Spiel ge­gen Bre­men erst um 19.15 Uhr star­tet. Doch auch zu Be­ginn war­te­ten noch min­des­tens 3000 Fans vor dem Sta­di­on.

Wie die Po­li­zei un­se­rer Re­dak­ti­on be­rich­tet, gab es im Be­rufs­ver­kehr gleich drei Un­fäl­le, bei de­nen die Fahr­bahn blo­ckiert wur­de und es zu län­ge­ren Staus kam. Ge­gen 17.30 scher­te ei­ne Zug­ma­schi­ne auf der Hard­ter Stra­ße (B57) zu weit aus und rutsch­te in ei­nen Gr­a­ben. Ein zwei­ter Las­ter, der den Stau um­fah­ren woll­te, fuhr sich dar­auf­hin beim Wen­den fest und blo­ckier­te die Fahr­bahn.

Der Verkehr wur­de ein­spu­rig an der Un­fall­stel­le vor­bei­ge­führt. Auch auf der Au­to­bahn 61 war ein Lkw lie­gen­ge­blie­ben, so dass es dort auch zu schwe­ren Ver­kehrs­stö­run­gen kam.

Und auch auf dem Rück­weg gab es Pro­ble­me: We­gen Per­so­nen auf den Glei­sen kam es im Bahn­ver­kehr zwi­schen Mön­chen­glad­bach und Köln zu Zu­g­aus­fäl­len und Um­lei­tun­gen. Ei­ni­ge Fuß­ball­fans stie­gen aufs Ta­xi um.

Die Vor­fäl­le mach­ten das Ver­kehrs­cha­os am Fuß­ball­abend dann kom­plett.

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