Lie­ben Dank an den Bre­zel­mann

Rheinische Post Moenchengladbach - - GESELLSCHAFT - NI­CO­LE SCHARFETTER

In­zwi­schen ge­hö­ren wir beim Bre­zel­mann zur Stamm­kund­schaft. Und weil der Mensch ein Ge­wohn­heits­tier ist, nimmt er auch beim Bre­zel­mann im­mer das Üb­li­che. Das weiß der Bre­zel­mann, das weiß die Freun­din, mit der wir ger­ne die Mit­tags­pau­se ver­brin­gen. Manch­mal packt der Bre­zel­mann ein paar Pro­bier­stück­chen in die Pa­pier­tü­te – viel­leicht kommt die Freun­din ja mal auf ei­nen an­de­ren Ge­schmack. Doch un­se­re Freun­din bleibt bei ih­rer im­mer glei­chen Wahl. Neu­lich al­ler­dings hat­te der Bre­zel­mann sämt­li­che Kür­bis­kernK­rea­tio­nen ver­kauft, un­se­re Freun­din ver­mu­te­te ei­nen Kom­plott da­hin­ter. Sie ließ sich zu ei­ner Kä­seB­re­zel über­re­den, doch glück­lich war sie da­mit nicht. Das merk­te auch der Bre­zel­mann, der ihr für den nächs­ten Tag ex­tra ei­ne Kür­bis­kern-Bre­zel zu­rück­leg­te, ob­wohl er nicht mal wis­sen konn­te, dass wir kom­men. Vie­len Dank lie­ber Bre­zel­mann, Du hast uns den Tag ge­ret­tet..

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