Die Grü­nen ver­lan­gen mehr Ein­satz für Kli­ma­schutz

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(web) Dass die Grü­nen den Haus­halts­ent­wurf ab­leh­nen wür­den, ist kei­ne Über­ra­schung. Zu weit lie­gen CDU und SPD auf der ei­nen und die Grü­nen auf der an­de­ren Sei­te aus­ein­an­der. Dass der grüne Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Karl Sas­serath die längs­te Haus­halts­re­de hal­ten wür­de, ist auch nicht un­ge­wöhn­lich. Dass er mit ei­ni­gen Be­mer­kun­gen in Rich­tung CDU Pro­tes­te bei den Christ­de­mo­kra­ten aus­lö­sen wür­de, ist eben­falls nicht son­der­lich neu. Gro­ße Tei­le der CDU und Sas­serath sind sich nicht grün.

Das An­he­ben der Ge­wer­be­steu­er wür­de be­son­ders klei­ne und mitt­le­re Fir­men be­las­ten, sa­gen die Grü­nen. Sas­serath warf der Gro­Ko vor, die Steu­er­er­hö­hung au­ßer­dem falsch zu plat­zie­ren. Sie sei eher für die Jah­re 2017 und 2018 wich­tig, um ei­nen Haus­halts­aus­gleich 2018 zu er­rei­chen. Die AöR Sau­ber­keit lehn­te er ab, eben­falls ei­nen mög­li­chen Neubau ei­nes Rat­hau­ses. Der Ge­dan­ke dar­an sei ein „be­sorg­nis­er­re­gen­der Rea­li­täts­ver­lust“. CDU und SPD blen­de­ten in ih­rem Han­deln wei­te Tei­le der so­zia­len und öko­lo­gi­schen La­ge der Stadt aus, und die Gro­Ko be­trach­te das Ge­mein­we­sen Mön­chen­glad­bach wie ei­ne Fir­ma. Sas­serath: „Ein Un­ter­neh­men ist da­zu da, fort­lau­fend Pro­fit zu er­wirt­schaf­ten, ei­ne Stadt nicht. Sie be­trei­ben hier ei­nen Aus­ver­kauf.“

Er for­der­te die Rats­mehr­heit von CDU und SPD auf, deut­lich mehr für Um­welt- und Kli­ma­schutz zu tun. Für die Grü­nen heißt das: den öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr ver­bes­sern, et­was ge­gen die zu ho­he Lärm- und Staub­be­las­tung in der Stadt zu tun und das Rad­we­ge­netz stär­ker aus­zu­bau­en.

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