Für mehr Per­so­nal hät­te FDP die Steu­ern maß­voll er­höht

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(web) Käm­me­rer Bernd Ku­ckels und FDP-Frak­ti­ons­che­fin Ni­co­le Fin­ger ver­bin­det ei­ne lang­jäh­ri­ge Freund­schaft. Die­se hat auch viel da­mit zu tun, dass sie ähn­lich po­li­tisch so­zia­li­siert wur­den: Bei­de ha­ben vie­le Jah­re ge­mein­sam Po­li­tik für die Li­be­ra­len ge­macht. Die freund­schaft­li­che Be­zie­hung der bei­den hat zwar kei­nen Knacks be­kom­men. Aber Fin­ger wun­der­te sich ges­tern doch, wie schnell Ku­ckels im Haus­halts­ent­wurf Mil­lio­nen für die AöR Sau­ber­keit frei­ge­schau­felt hat. Sie sei er­staunt ge­we­sen, als sie im Etat­ent­wurf „sat­te acht Mil­lio­nen Eu­ro Aus­ga­ben für die AöR fand“. Fin­ger: „Über die hat­te bis da­hin nie­mand öf­fent­lich dis­ku­tiert oder gar ab­ge­stimmt.“

Die FDP ver­miss­te ei­nen Ver­gleich der Struk­tur­ef­fi­zi­enz von Ver­wal­tung und AöR. „Mit am En­de zehn Mil­lio­nen Eu­ro mehr Bud­get wä­re es na­tür­lich auch der Stadt­ver­wal­tung mög­lich ge­we­sen, ein Mehr an Sau­ber­keit zu leis­ten“, sag­te Fin­ger. Sie mach­te auch deut­lich, dass ih­re Frak­ti­on ei­ner er­heb­lich maß­vol­le­ren Steu­er­er­hö­hung gar nicht im We­ge ge­stan­den hät­te.

Denn: „Wir se­hen deut­lich, dass un­se­re Ver­wal­tung ei­nen wei­te­ren Per­so­nal­ab­bau nicht mehr ver­kraf­tet“, er­klär­te die Li­be­ra­le. We­gen feh­len­der Mit­ar­bei­ter kön­ne die Stadt be­stimm­te Auf­ga­ben nicht mehr er­le­di­gen. Als Bei­spiel nann­te sie die not­wen­di­ge Sa­nie­rung der na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Räu­me des Math.-Nat.-Gym­na­si­ums, die um Jah­re ver­scho­ben wer­den muss. „Jetzt se­hen­den Au­ges in ei­nen wei­te­ren Per­so­nal­ab­bau ein­zu­tre­ten, wä­re des­halb grob fahr­läs­sig.“Dem Haus­halt stimm­te die FDP nicht zu.

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