14 Ein­brü­che in fünf Ta­gen

Häu­fig ka­men die Ein­bre­cher am hell­lich­ten Tag durch die Gär­ten.

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES - VON SA­BI­NE KRICKE

Auf­fäl­lig in der letz­ten Zeit sind laut Jür­gen Lüt­zen, Po­li­zei­spre­cher der Stadt Mön­chen­glad­bach, die Zahl der Ta­ges­woh­nungs­ein­brü­che. „Die Ge­räusch­ku­lis­se vor al­lem in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern ist zu die­ser Zeit sehr hoch, so dass ein Ein­bruch häu­fig we­ni­ger auf­fällt. Zu­dem sind vie­le Leu­te tags­über un­ter­wegs und die Woh­nun­gen leer“, sagt Lüt­zen. Im No­vem­ber kam es al­lei­ne an ei­nem ein­zi­gen Tag zu zehn Ein­brü­chen, an zehn Ta­gen wur­den ins­ge­samt 50 Ta­ten ge­zählt.

In ei­ne Par­terre­woh­nung auf der Bön­ninghau­sen­stra­ße wur­de am ver­gan­ge­nen Di­ens­tag zwi­schen 15.30 und 21.30 Uhr ein­ge­bro­chen. Der Ein­bre­cher nä­her­te sich dem Mehr­fa­mi­li­en­haus durch den Gar­ten auf der Rück­sei­te des Hau­ses und he­bel­te ein Fens­ter der be­trof­fe­nen Woh­nung auf. In der Woh­nung wur­den al­le Räu­me durch­sucht, die Tä­ter stah­len Schmuck.

In ein Ein­fa­mi­li­en­haus an der Stra­ße Im Grund in Hock­stein wur­de eben­falls am Di­ens­tag zwi­schen 11.30 und 13.45 Uhr ein­ge­bro­chen. Ein Ein­bre­cher über­klet­ter­te das Gar­ten­tor und schlug an­schlie­ßend die Ver­gla­sung der Ter­ras­sen­tür ein. Die Räu­me des Hau­ses wur­den durch­sucht, wahr­schein­lich fehlt Schmuck, so die Po­li­zei. In ei­ne über ei­nem Re­stau­rant in Hard­tMit­te lie­gen­de Woh­nung wur­de am glei­chen Tag zwi­schen 11 und 19.15 Uhr ein­ge­bro­chen. Hier klet­ter­te ein Ein­bre­cher über ei­ne Mau­er auf das Flach­dach des Ge­bäu­des und he­bel­te dort ein Fens­ter der Woh­nung auf. Die Woh­nung wur­de durch­sucht und Geld ge­stoh­len.

Eben­falls am Di­ens­tag nutz­te ein Ein­bre­cher wie­der ein auf Kipp ste­hen­des Fens­ter. Dies­mal war ei­ne Woh­nung auf dem Lan­ger Weg im Stadt­teil Lür­rip be­trof­fen. Zwi­schen 7.45 Uhr und 20 Uhr griff der Ein­bre­cher durch das Fens­ter und öff­ne­te den be­nach­bar­ten Fens­ter­flü­gel, durch den er dann ein­stei­gen konn­te. Auch aus die­ser Woh­nung wur­den Geld und Schmuck ge­stoh­len.

Ges­tern Mor­gen wur­de ge­gen 7 Uhr fest­ge­stellt, dass ein Un­be­kann­ter in der ver­gan­ge­nen Nacht in ei­ne Woh­nung an der Neu­stra­ße ein­ge­bro­chen hat­te. Hier war die Woh­nungs­tü­re auf­ge­bro­chen, aber nach jet­zi­gem Stand sei nichts ge­stoh­len wor­den.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se, ins­be­son­de­re über ge­mach­te ver­däch­ti­ge Be­ob­ach­tun­gen, bit­te an die Po­li­zei un­ter Te­le­fon 02161 290.

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