GHTC will Ab­stiegs­kampf be­en­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRULKE

HO­CKEY Das Ziel ist an­ge­sichts der Ta­bel­len­kon­stel­la­ti­on in der Zwei­ten Bun­des­li­ga klar for­mu­liert. „Wir wol­len den DSD schla­gen und uns da­mit al­ler Ab­stiegs­sor­gen ent­le­di­gen. Dann kön­nen wir da­nach un­se­re Weih­nachts­fei­er ge­nie­ßen“, sagt GHTC-Trai­ner Phil­ipp Hey­manns. Fünf Punk­te Vor­sprung auf den Ta­bel­len­letz­ten DSD Düsseldorf, der am Sams­tag um 18 Uhr an den Hol­ter Sport­stät­ten zu Gast ist, hat der Glad­ba­cher HTC zum Auf­takt der Rück­run­de. Ei­gent­lich hät­ten es schon ein paar Zäh­ler Ab­stand mehr sein sol­len, doch zu oft stan­den Auf­wand und Er­trag wäh­rend der Hin­se­rie in ei­nem Miss­ver­hält­nis.

„Wir ha­ben bei­spiels­wei­se ana­ly­siert, dass wir beim 7:8 in Ober­hau­sen 59 Ball-Ak­tio­nen im geg­ne­ri­schen Schuss­kreis hat­ten. Doch bei ei­ner Aus­beu­te von sie­ben To­ren ist die Dis­kre­panz zu groß. Wir müs­sen un­se­re An­grif­fe kon­se­quen­ter aus­spie­len und im Schuss­kreis plan­vol­ler agie­ren“, sagt Hey­manns. In ei­ni­gen Si­tua­tio­nen ha­be vor dem Tor auch das Selbst­be­wusst­sein ge­fehlt. Zu­dem hat­te Glad­bachs Coach nach dem un­glück­li­chen Aus­gleich in bei­na­he letz­ter Se­kun­de ge­gen Blau-Weiß Köln die feh­len­de Rou­ti­ne des jun­gen Teams the­ma­ti­siert. „Dies­be­züg­lich wer­den die ver­gan­ge­nen Spie­le mei­ne Mann­schaft auf je­den Fall vor­an­brin­gen. Wir ha­ben viel ler­nen kön­nen und wol­len ei­ne er­folg­rei­che­re Rück­run­de spie­len.“

Den zwei­ten Sai­son­sieg soll es nun ge­gen den DSD ge­ben, den Glad­bach schon im Hin­spiel ge­schla­gen hat. Beim 5:2 in Düsseldorf ent­schied der Bun­des­li­ga-Ab­stei­ger die Par­tie in den letz­ten zehn Mi­nu­ten. Auch da­heim geht Hey­manns von ei­nem Ge­dulds­spiel aus. „Al­le un­se­re bis­he­ri­gen Par­ti­en stan­den bis zu­letzt auf des Mes­sers Schnei­de. Und es spricht nichts da­für, dass sich dass jetzt än­dern soll­te. Kei­ner kann er­war­ten, dass wir den Ta­bel­len­letz­ten aus der Hal­le schie­ßen, wo wir uns bis­lang nie in ei­nem Spiel rich­tig ab­set­zen konn­ten. Wenn wir mit ei­nem Tor Un­ter­schied ge­win­nen, ist al­les gut. Dann kön­nen wir die rest­li­chen Spie­le im kom­men­den Jahr ent­spannt an­ge­hen“, sagt Hey­manns.

Al­ler­dings droht im Heim­spiel ge­gen das noch punkt­lo­se Schluss­licht der Aus­fall Tho­mas Sonn­tags. Der An­grei­fer fehl­te un­ter der Wo­che er­krankt. Da­für ist Till­mann Pohl wie­der ein­satz­be­reit.

Glad­bachs Re­gio­nal­li­gis­ten sind der­weil mit dem Hin­run­den­en­de auch schon in die Weih­nachts­pau­se ge­gan­gen. Die GHTC-Da­men ste­hen auf dem drit­ten Ta­bel­len­platz, mit vier Punk­ten Rück­stand auf die Spit­ze. Und die Her­ren des Rhe­ydter SV sind auf­grund der schlech­te­ren Tor­dif­fe­renz ge­gen­über dem Cre­fel­der HTC II Ta­bel­len­letz­ter.

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