Nach dem Krieg be­ginnt die eu­ro­päi­sche In­te­gra­ti­on

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

1949 Zehn west­eu­ro­päi­sche Staa­ten grün­den den Eu­ro­pa­rat, der über ge­mein­sa­me In­ter­es­sen be­ra­ten soll. 1950 ver­ab­schie­den sie ei­ne ge­mein­sa­me Men­schen­rechts­kon­ven­ti­on. 1951 Sechs Staa­ten, dar­un­ter die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, grün­den die Eu­ro­päi­sche Ge­mein­schaft für Koh­le und Stahl (EGKS). 1957 grün­den die Staa­ten die Eu­ro­päi­sche Atom­ge­mein­schaft (EAG) und die Eu­ro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft (EWG). Ziel ist die Frei­zü­gig­keit von Per­so­nen, Wa­ren und Di­enst­leis­tun­gen. 1979 Die Bür­ger aus nun­mehr neun Mit­glied­staa­ten sind erst­mals auf­ge­ru­fen, das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment di­rekt zu wäh­len. 1992 Zwölf Staa­ten un­ter­zeich­nen den Ver­trag über die Eu­ro­päi­sche Uni­on (EU). Un­ter an­de­rem wird die Grund­la­ge für den Eu­ro ge­schaf­fen. 1995 Rei­sen­de aus zu­nächst sie­ben Län­dern kön­nen sich oh­ne Grenz­kon­trol­len be­we­gen (Schen­gen-Raum). 2002 Der Eu­ro wird in zu­nächst zwölf Län­dern als Bar­geld ein­ge­führt. Heu­te 28 Staa­ten sind Mit­glied der EU. Die Eu­ro-Zo­ne be­steht aus 19 Staa­ten.

FOTO: DDP

Das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment in Straß­burg setzt sich der­zeit aus 751 Ab­ge­ord­ne­ten zu­sam­men.

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