Bi­blis-Kla­ge: Für RWE we­ni­ger Scha­den­er­satz

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

ES­SEN (dpa) RWE kann sich Hoff­nung auf Scha­den­er­satz we­gen der Still­le­gung des Mei­lers Bi­blis ma­chen. Falls der Staat zah­len muss, wird die Sum­me aber wohl ge­rin­ger aus­fal­len als die ge­for­der­ten 235 Mil­lio­nen Eu­ro. Das deu­te­te Rich­ter Micha­el Dick­meis vor dem Land­ge­richt Es­sen an. Für den Fall ei­nes Ver­gleichs stel­le er 50 Mil­lio­nen in den Raum. Es müss­ten die Ge­win­ne aus der zu­sätz­li­chen Braun­koh­le­Ver­stro­mung ge­gen­ge­rech­net wer­den. Nach der Ka­ta­stro­phe von Fu­kus­hi­ma hat­ten Bund und Län­der sie sie­ben äl­tes­ten Mei­ler (wie Bi­blis) so­fort für drei Mo­na­te ab­schal­ten las­sen. Die Ab­schal­tungs­ver­fü­gung in Hes­sen war aber rechts­wid­rig, weil RWE nicht an­ge­hört wur­de.

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