Weiß-Grau­bur­gun­der

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT - INFO Mar­tin Schwarz, Dresd­ner Stra­ße 71, 01662 Mei­ßen, Weiß- & Grau­bur­gun­der QbA tro­cken 2014: 24 Eu­ro. www.schwarz-wein.de

Am drit­ten Frei­tag emp­feh­len wir ei­nen Wein – heu­te Wein­ex­per­te Ulrich van Sti­pria­an. Mar­tin Schwarz ist ei­ner der Win­zer in Sach­sen, den zu ken­nen sich lohnt. Von sei­nen Wei­nen gibt es kei­nen, der uns nicht schmeckt – aber ei­nen, den wir be­son­ders mö­gen, nicht nur we­gen der Aus­schöp­fung des un­bun­ten Farb­be­reichs: der Weiß-Graue von Schwarz.

Mar­tin Schwarz be­wirt­schaf­tet ins­ge­samt 2,2 Hekt­ar – fast al­les Steil­la­gen, die aber kei­nes­wegs zu­sam­men­hän­gen, son­dern ver­teilt sind auf weit aus­ein­an­der lie­gen­de Wein­ber­ge links und rechts der El­be.16 Jah­re war Schwarz Kel­ler­meis­ter auf Schloss Pro­schwitz, dem größ­ten pri­va­ten Wein­gut in Sach­sen. Seit 2013 hat er sei­nen ei­ge­nen Kel­ler in der Wein­ma­nu­fak­tur Mei­ßen.

Der Weiß- & Grau­bur­gun­der QbA tro­cken 2014 wur­de qua­si schon als Cu­vée ge­le­sen und zu­sam­men aus­ge­baut. Die Bur­gun­der­cu­vée be­sticht im Bu­kett mit No­ten von Ana­nas und Oran­gen­scha­le. Dass der Weiß­Graue wie al­le Schwarz-Wei­ne im Bar­ri­que ge­le­gen hat (da­von 30 % im neu­en Holz), schmeckt man: Die wür­zi­gen Aro­men des Hol­zes und die Mi­ne­ra­li­tät des Bo­dens ma­chen ihn per­fekt, die Säu­re gibt ihm nö­ti­ge Ba­lan­ce.

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