Sport­schüt­ze muss drei Jah­re in Haft

Rheinische Post Moenchengladbach - - GESELLSCHAFT -

HAN­NO­VER (dpa) Für ei­nen töd­li­chen Schuss auf ei­nen Ein­bre­cher ist ein Sport­schüt­ze aus Han­no­ver zu drei Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den. Das Land­ge­richt ver­ur­teil­te den 41-Jäh­ri­gen we­gen Tot­schlags. Der Be­sit­zer ei­ner Au­to­werk­statt war vor der Tat im Ju­ni nachts durch Lärm ge­weckt wor­den und hat­te drau­ßen meh­re­re jun­ge Män­ner wahr­ge­nom­men. Nach dem Öff­nen der Haus­tür schoss er auf den 18jäh­ri­gen Ein­bre­cher – weil er sich be­droht ge­fühlt ha­be, wie der Schüt­ze zum Pro­zess­auf­takt sag­te. Sei­ne Ver­tei­di­gung hat­te des­we­gen auf Not­wehr plä­diert und ei­nen Frei­spruch ge­for­dert. Die An­kla­ge hat­te sechs­ein­halb Jah­re Haft ver­langt.

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