Ex--Pro­fi Go­hou­ri ist ver­schwun­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

DÜSSELDORF (RP) Der ehe­ma­li­ge Bun­des­li­ga-Fuß­bal­ler Ste­ve Go­hou­ri ist spur­los ver­schwun­den. Freun­de su­chen un­ter an­de­rem mit Hil­fe der so­zia­len Netz­wer­ke nach dem frü­he­ren ivo­ri­schen Na­tio­nal­spie­ler. An­ge­hö­ri­ge des 34-Jäh­ri­gen sind von Frank­reich nach Deutsch­land ge­reist und ha­ben bei der Po­li­zei in Düsseldorf, wo Go­hou­ri zu­letzt ge­mel­det war, ei­ne Ver­miss­ten­an­zei­ge auf­ge­ge­ben. Erst vor we­ni­gen Wo­chen hat­te Go­hou­ri, der zwi­schen 2007 und 2009 für Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach spiel­te, beim Süd­west-Re­gio­nal­li­gis­ten TSV St­ein­bach an­ge­heu­ert. Seit Sams­tag wird er ver­misst.

„Wir sind auch al­le sprach­los. Ste­ve und ich ha­ben uns noch am Frei­tag ver­ab­schie­det“, sag­te St­ein­bach-Trai­ner und Ex-Pro­fi Tho­mas Br­da­ric dem „Re­vier­sport“. Go­hou­ri ha­be ihm an­läss­lich der Weih­nachts­fei­er des Klubs ge­sagt, er wol­le zu sei­ner Fa­mi­lie nach Pa­ris rei­sen. Dort sei Ste­ve Go­hou­ri aber nie an­ge­kom­men. Er wird seit Sams­tag ver­misst. „Es gibt kei­ne Hin­wei­se auf ein Ge­walt­ver­bre­chen“, sag­te ein Po­li­zei­spre­cher dem „Hes­si­schen Rund­funk“. „Soll­te ihn je­mand von der Po­li­zei an­tref­fen, wer­den wir ihn na­tür­lich fra­gen, ob es ihm gut­geht, und Kon­takt zu sei­ner Fa­mi­lie auf­neh­men.“Die Po­li­zei wer­de aber noch nicht ge­zielt nach Go­hou­ri su­chen, sag­te ein Spre­cher. „Der Mann ist er­wach­sen und ge­sund. Es ist sei­ne Ent­schei­dung, wie lan­ge und wo er sich auf­hält.“

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