Pu­tin schlägt Blat­ter für Frie­dens­no­bel­preis vor

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

stel­len. Die „New York Ti­mes“be­schrieb Blat­ters Fi­fa un­ter Be­ru­fung auf die US-Er­mitt­ler als „et­was, was man sonst von Ma­fia-Kar­tel­len und Dro­gen­kar­tel­len kennt“.

Blat­ter ficht das nicht an. „Ich ha­be in mei­nen 40 Jah­ren bei der Fi­fa we­der ge­gen ethi­sche noch ge­gen ju­ris­ti­sche Re­geln ver­sto­ßen“, be­teu­er­te der ge­sperr­te Spit­zen­funk­tio­när. Die Un­ter­su­chungs­kam­mer der Ethik­kom­mis­si­on scheint das an­ders zu se­hen. Sie hat ei­ne län­ge­re Sper­re ge­for­dert, weil sie ei­ne Zah­lung von zwei Mil­lio­nen Fran­ken an den in­zwi­schen eben­falls sus­pen­dier­ten Ue­fa-Chef Mi­chel Pla­ti­ni für an­rü­chig hält. Am Mon­tag spricht der deut­sche Rich­ter Hans-Joa­chim Eckert als Vor­sit­zen­der der rech­spre­chen­den Kam­mer das Ur­teil über Blat­ter. Er wird ihn kaum für den Frie­dens­no­bel­preis vor­schla­gen.

FOTO: KEYSTO­NE/CHRIS­TI­AN BEUTLER/DPA

Sepp Blat­ter auf der Titelseite.

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