Schöns­tes Wort

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Chris­toph Meiß­ner per Mail Wil­li Schem­bries per Mail

Zu „Vom Glück, sich selbst an­neh­men zu kön­nen“(RP vom 3. De­zem­ber): Ich dach­te zu­nächst, es geht um die Kul­tur des Schen­kens. Aber das ist nicht ihr The­ma. Son­dern die Dank­bar­keit. Ei­nes der schöns­ten Wör­ter, das ich ken­ne, ist „Dan­ke“. Die­ses Wort kann man von mor­gens bis abends un­un­ter­bro­chen den­ken und sa­gen. Dan­ke hat auch et­was mit an­neh­men zu tun. Die­ses An­neh­men be­schränkt sich nicht nur auf das Ent­ge­gen­neh­men von ma­te­ri­el­len Din­gen, son­dern auf das Le­ben über­haupt. Dan­ke für die Ge­gen­wart? Kön­nen auch Men­schen, die an der Ge­gen­wart ver­zwei­feln, dan­ken? Ja. Von we­ni­gen Aus­nah­men ab­ge­se­hen hat je­der Mensch in sei­nem Da­sein ei­nen Grund für die Dank­bar­keit. Ist nicht die Tat­sa­che des Le­bens al­lein schon et­was, wo­für man dan­ke sa­gen kann? Dan­ke ist auch ein Aus­druck der Wert­schät­zung für das, wo­für ich mich be­dan­ke. Ver­gleichs­den­ken und Kon­kur­renz­stre­ben sind in dem Zu­sam­men­hang un­be­deu­tend. der Krieg in Sy­ri­en be­schlos­sen. Der Bun­des­tag muss in al­ler Ei­le, oh­ne Er­ken­nung der Rechts­la­ge und der dro­hen­den Ge­fahr ei­nes viel grö­ße­ren Krie­ges, das Gan­ze schlaf­wand­le­risch ab­ni­cken. Was den Deut­schen Bun­des­tag an­geht, ha­be ich den Ein­druck, dass es völ­lig aus­reicht, die Mer­kel­sche Po­li­tik durch­zu­win­ken. Ge­wis­sen und ei­ge­nes Den­ken der Ab­ge­ord­ne­ten schei­nen da nur zu stö­ren.

FOTO: DPA

Die Flag­ge der Bun­des­wehr weht über dem Heck­ge­schütz der „Augs­burg“. Sie nimmt im Mit­tel­meer am Kampf ge­gen den IS-Ter­ro­ris­mus teil.

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