Ver­trau­en zählt mehr als Grö­ße

Die Deut­sche Op­pen­heim Fa­mi­ly Of­fice AG zählt zu den Gro­ßen im Markt. Doch Grö­ße al­lein sei kein aus­sa­ge­fä­hi­ges Kri­te­ri­um, be­tont der Vor­stands­vor­sit­zen­de Dr. Tho­mas Rü­schen. In der Be­treu­ung ver­mö­gen­der Kun­den zäh­le vor al­lem das Ver­trau­en.

Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG - VON JÜR­GEN GRO­SCHE

Wenn Dr. Tho­mas Rü­schen das „um­fas­sen­de Di­enst­leis­tungs­an­ge­bot“der Ge­sell­schaft Deut­sche Op­pen­heim Fa­mi­ly Of­fice für ver­mö­gen­de Man­dan­ten als be­son­de­res Merk­mal nennt, steckt mehr da­hin­ter als nur ei­ne aus­tausch­ba­re

Man­dan­ten ach­ten auf die per­sön­li­che Be­treu­ung, Er­fah­rung, Kom­pe­tenz und das Netz­werk

Wer­be­bot­schaft. Deut­sche Op­pen­heim ent­stand vor zwei­ein­halb Jah­ren aus dem Zu­sam­men­schluss der Ge­sell­schaf­ten Op­pen­heim Ver­mö­gens­treu­hand und der Wil­helm von Finck Deut­sche Fa­mi­ly Of­fice. „Da­mit sind wir das füh­ren­de Fa­mi­ly Of­fice in Deutsch­land“, sagt der Vor­stands­vor­sit­zen­de.

Die Grö­ße sei al­ler­dings kein Kri­te­ri­um für die Man­dan­ten: „Sie ach­ten auf die per­sön­li­che Be­treu­ung, Er­fah­rung, Kom­pe­tenz und das Netz­werk.“In all die­sen Punk­ten sieht der Vor­stands­vor­sit­zen­de die Deut­sche Op­pen­heim gut auf- ge­stellt. Es be­schäf­tigt mehr als 80 Mit­ar­bei­ter, die als Spe­zia­lis­ten vie­le The­men­ge­bie­te ab­de­cken. Zu­sätz­lich kön­nen aus dem Netz­werk Ex­per­ten hin­zu­ge­zo­gen wer­den, wenn spe­zi­el­le Fra­ge­stel­lun­gen das er­for­dern.

Den Kon­takt zum Man­dan­ten pflegt im­mer ein Vor- stands­mit­glied, das die Ex­per­ten dann nach Be­darf hin­zu­zieht. „Auf die­se per­sön­li­che Be­zie­hung le­gen Fa­mi­li­en Wert“, weiß Rü­schen. Das Ver­trau­ens­ver­hält­nis sei ent­schei­dend. Fa­mi­ly Of­fi­cer be­kom­men vie­le In­ter­na mit und müs­sen Fin­ger­spit­zen­ge­fühl und Sen­si­bi­li­tät an den Tag le­gen, wenn zum Bei­spiel Fra­gen der Ver­mö­gens­über­tra­gung auf die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on an­ste­hen.

Dar­in liegt die Be­son­der­heit ei­nes Fa­mi­ly Of­fice: Wäh­rend ei­ne Bank den Schwer­punkt ih­rer Ar­beit vor al­lem auf das ihr an­ver­trau­te Ver­mö­gen legt, blickt der Fa­mi­ly Of­fi­cer auf das Gan­ze. „Wir be­trach­ten das ge­sam­te Ver­mö­gen über al­le An­la­ge­klas­sen und al­le Bank- ver­bin­dun­gen hin­weg“, be­schreibt Rü­schen ei­ne der wich­tigs­ten Auf­ga­ben. „Wir sind auch in der La­ge, il­li­qui­de Ver­mö­gens­tei­le für die Fa­mi­li­en zu­sam­men­fas­send zu be­wer­ten.“

Ne­ben Be­tei­li­gun­gen zäh­len da­zu auch zum Bei­spiel Im­mo­bi­li­en. Hier ana­ly­sie­ren die Spe­zia­lis­ten der Deut­sche Op­pen­heim, wie sich et­wa Wer­te durch lau­fen­de Kos­ten und Miet­ein­nah­men und In­ves­ti­tio­nen ver­än­dern. Für die Kun­den kom­men da hin und wie­der über­ra­schen­de Er­kennt­nis­se her­aus. „Wir emp­feh­len den Man­dan­ten manch­mal ei­ne ak­ti­ve­re Port­fo­li­o­po­li­tik und ra­ten durch­aus zum Ver­kauf oder Kauf ei­ner neu­en Im­mo­bi­lie“, sagt Rü­schen.

Bei sol­chen kom­ple­xen Auf­ga­ben spielt die Deut­sche Op­pen­heim dann schon die Grö­ße als Vor­teil aus. Für vie­le The­men hat sie eben ei­ge­ne Ex­per­ten und zu­sätz­lich ein gro­ßes Netz­werk. Da­zu zählt auch das der Deut­sche Bank Grup­pe: Das Fa­mi­ly Of­fice ge­hört zu dem Kon­zern, han­delt aber als ei­gen­stän­di­ge Ein­heit. „Un­se­re Man­dan­ten ha­ben die Op­ti­on, auf das in­ter­na­tio­na­le Netz­werk der Bank zu­zu­grei­fen, wenn sie das wol­len“, er­klärt Rü­schen. Wenn nicht, bie­tet die Deut­sche Op­pen­heim Al­ter­na­ti­ven. „Am En­de ent­schei­det die Fa­mi­lie.“

In der Ver­mö­gens­ver­wal­tung zum Bei­spiel sucht das Fa­mi­ly Of­fice meh­re­re An­bie­ter und wählt die pas­sen­den über ei­ne „Mul­ti-Ma­na­ger-Se­lek­ti­on“aus. Häu­fig wird das Ver­mö­gen dann auf meh­re­re Ban­ken ver­teilt. Oder man sucht As­se­tSpe­zia­lis­ten für Seg­men­te wie deut­sche und in­ter­na­tio­na­le Ak­ti­en, An­lei­hen und an­de­re, die dann die­se spe­zi­el­len As­sets ver­wal­ten. Häu­fig ver­trau­en die Fa­mi­li­en ihr Geld aber auch der ei­ge­nen Ver­mö­gens­ver­wal­tung der Deut­sche Op­pen­heim an.

Zu den Auf­ga­ben des Fa­mi­ly Of­fice ge­hört es auch, Fa­mi­li­en bei Ent­schei­dun­gen zu Nach­fol­ge­re­ge­lun­gen, Erb­fol­ge, Ge­sell­schaf­ter­struk­tu­ren oder Vor­sor­ge­re­ge­lun­gen zwi­schen den ein­zel­nen Fa­mi­li­en­mit­glie­dern zu be­ra­ten. Die Ex­per­ten ar­bei­ten zu­dem Fa­mi­li­en­ver­fas­sun­gen aus, or­ga­ni­sie­ren Fa­mi­li­en­ver­samm­lun­gen und un­ter­stüt­zen Bei­rä­te von Fa­mi­li­en. Zu den Man­dan­ten zäh­len aber auch in­sti­tu­tio­nel­le An­le­ger, Kir­chen und Stif­tun­gen, die ganz an­de­re An­for­de­run­gen ha­ben.

Of­fen­bar macht die Deut­sche Op­pen­heim Fa­mi­ly Of­fice AG ih­re Ar­beit gut: Sie wur­de kürz­lich je­den­falls vom Bran­chen­ma­ga­zin Eli­te Re­port zum neun­ten Mal in Fol­ge mit dem Prä­di­kat „summa cum lau­de“aus­ge­zeich­net.

In der Ver­mö­gens­ver­wal­tung zum Bei­spiel sucht das

Fa­mi­ly Of­fice meh­re­re An­bie­ter

FOTO: THINKSTOCKPHOTO.COM (ARCHIV)

Ver­mö­gen­de Fa­mi­li­en er­war­ten, dass ihr Fa­mi­ly Of­fice un­ter an­de­rem ein brei­tes Netz­werk mit­bringt und die rich­ti­gen Ex­per­ten für al­le Fra­ge­stel­lun­gen aus­wählt. Dann grei­fen al­le Zahn­rä­der in­ein­an­der.

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