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Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG -

sei­en ein gro­ßes The­ma in der Fi­nanz­welt, be­stä­tigt Jörg Ei­gels­hoven (Warth & Klein Grant Thorn­ton). Ban­ken hät­ten häu­fig Ver­triebs­vor­ga­ben, doch da­von sei­en auch Fa­mi­ly Of­fices be­trof­fen.

Ge­ne­rell ge­he es um die Fra­ge, wie un­ab­hän­gig ein sol­ches Of­fice ist, fügt Rolf Girsch (Oak­let) hin­zu. Ins­be­son­de­re wenn es um die Mess­bar­keit der Ar­beit ge­he. Die­se sei wich­tig, so­lan­ge sie nicht da­zu füh- re, dass man sich dem Markt blind un­ter­wirft. „Dies er­mög­licht dann kei­nen Blick durch die Bril­le des Kun­den be­zie­hungs­wei­se der Fa­mi­lie, son­dern durch die Bril­le des Mark­tes. Ein Fa­mi­ly Of­fice ver­hält sich dann op­por­tun, was nicht un­be­dingt im Sin­ne der Fa­mi­lie sein muss. Fa­zit: Trans­pa­renz und Mess­bar­keit sind gut für das Ver­trau­en, darf aber nicht da­zu füh­ren, dass die ei­gent­li­che Wer­te in den Hin­ter­grund rü­cken.“Schließ­lich struk­tu­rier­ten Fa­mi­ly Of­fices das Ver­mö­gen als Gan­zes, al­so auch hin­sicht­lich auf­sichts­recht­li­cher, steu­er­li­cher und an­de­rer Pa­ra­me­ter. Da­mit sei­en sie nicht kaum ver­gleich­bar, im Ge­gen­satz zu Ver­mö­gens­ver­wal­tern.

Dr. Clau­dia Klüm­pen-Neu­sel (PwC) meint da­her, Fa­mi­ly Of­fices soll­ten nicht ver­su­chen, ein­fach nur ein bes­se­rer Ver­mö­gens­ver­wal­ter zu sein, son­dern Di­enst­leis­tun­gen dar­über hin­aus an­bie­ten, die der Kun­de braucht.

Ge­ne­rell geht es um die Fra­ge, wie un­ab­hän­gig ein Fa­mi­ly Of­fice ist,

so die Ex­per­ten

Ver­mö­gens­ver­wal­tung und Fa­mi­ly Of­fice: Man­che Kun­den wol­len Di­enst­leis­tun­gen aus ei­ner Hand, an­de­re lie­ber ei­ne kla­re Tren­nung.

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